Zelten erfreut sich besonders bei jungen Menschen allgemeiner Beliebtheit. Wer auf Luxus verzichten kann, kann mit einem Zelt einen preiswerten Urlaub verbringen. Den Urlaub kann man auf zwei verschiedenen Weisen verbringen. Die einen schlagen auf einem Zeltplatz Ihr Zelt auf und bleiben die ganze Zeit über an einem Ort. Die anderen nutzen Ihr Zelt und den Rucksack, um verschiedene Orte kennenzulernen. Dabei fahren Sie entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn oder mit dem eigenen PKW. So kann es durchaus passieren, dass sie Ihr Zelt jede Nacht an einem anderen Ort aufstellen. Natürlich existieren auch noch gänzlich andere Arten von Zelten, wie ein Bootszelt, als praktischer portabler Schutz auf einem kleinen Boot oder auch ein Garagenzelt, mit dem man sein Auto vor den Witterungseinflüssen schützen kann. Von diesen Zelten soll hier aber weniger die Rede sein – es geht vielmehr um die touristische Nutzung dieser sehr alten menschlichen Errungenschaft.

In Norwegen, Schweden Irland und Spanien ist es erlaubt, mehrere Nächte in der freien Natur mit einem Zelt zu übernachten. Dies ist ebenfalls in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen möglich. Wer also ein wildromantisches Zeltabenteuer erleben möchte, der sollte in diesen Ländern sein Zelt aufschlagen. Natürlich gilt beim Zelten in der freien Natur dieselbe Regel wie auf einem Zeltplatz. Der Müll ist auf jeden Fall mitzunehmen und zu entsorgen, so dass die Natur nicht beschmutzt wird. Ein Feuer sollte ebenfalls nur unter besonderer Vorsicht gemacht werden, so dass für Mensch und Natur keine Gefahr besteht.

Mit dem Zelt durch Europa

Prinzipiell gibt es überall in Europa beliebte Orte, an denen man mit einem Zelt Urlaub machen kann. Italien war und ist immer noch das Urlaubsland Nummer eins für Zeltbegeisterte und Camper. Im ganzen Land finden sich ausreichend Campingplätze, auf denen man übernachten kann. Einige bieten sogar ein Kinder- und Abendprogramm, so dass man durchaus längere Zeit in einer Gegend verweilen kann. Mittlerweile gibt es auch Campingplätze mit Poolanlagen und Golfplätzen, so dass Sie auch in einem Zelturlaub nicht auf Luxus verzichten müssen. Auch Spanien, Bulgarien, Frankreich und Kroatien haben einige interessante Campingplätze zu bieten. Wer lieber in den Norden möchte, kann vor allem in Dänemark und Norwegen gut mit dem Zelt Urlaub machen. Doch auch alle anderen europäischen Länder, inklusive Deutschland, sind zu den entsprechenden Jahreszeiten für einen Urlaub mit dem Zelt geeignet.

Was sollte man bei einem Campingurlaub beachten

Zum einen sollte man sich erkundigen, wo das Zelten in dem gewünschten Urlaubsland erlaubt ist. In vielen Ländern ist wildes Zelten verboten und wer erwischt wird, der muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Zum anderen sollte man auch das Wetter in der jeweiligen Region in Betracht ziehen. Ein Zelturlaub mit Dauerregen ist wahrlich keine Freude. Bei der Planung des Campingurlaubs sollte an verschiedene Dinge gedacht werden. Zum einen sollte man natürlich ein gutes Zelt haben, welches vor allem wasserdicht ist. Dies ist nicht nur für eventuellen Regen wichtig, sondern auch wegen des Morgentaus. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass die Zeltheringe auch für einen harten Boden geeignet sind. Im Zweifel sollten also lieber die Stabileren gekauft werden. Eine Isomatte und gute Schlafsäcke sollten auf keinen Fall fehlen. Besser ist es einen wärmeren Schlafsack einzupacken. Sollte es zu warm werden, kann er geöffnet werden. Ist der Schlafsack zu kalt, ist es deutlich unangenehmer. Wenn sich die Zeltplätze in Wassernähe befinden, kann es in den Nächten auch im Sommer recht kühl werden. Einige Camper nehmen deshalb auch im Sommer Jogging Anzüge für den Fall mit, dass es sehr kühl wird. Anti-Mückenmittel sollten sich ebenfalls im Gepäck befinden, denn beim Übernachten im Freien lässt sich eine Begegnung mit diesen Tieren nicht vermeiden. Es empfiehlt sich, vor allem Kleingeld mit in den Zelturlaub zu nehmen. Dieses kann zum Beispiel für münzbetriebene Waschmaschinen wichtig sein.

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Die Toskana ist vielleicht der Inbegriff für Urlaub in Italien. Jahr für Jahr zieht es viele Besucher in diese reizvolle Region. Die hügelige Landschaft der Toskana ist geprägt von Pinienwäldern, Olivenhainen und Weinbergen. Hier zwischen Florenz und Siena liegt auch das Anbaugebiet für den berühmten Chianti, den Weinkenner sehr schätzen. Die Toskana ist reich an Sehenswürdigkeiten, gesegnet mit einer abwechslungsreichen Landschaft und traumhaften Stränden am Mittelmeer. Das alles, zusammen mit den kulinarischen Köstlichkeiten, die hier produziert werden, bietet einen Genuss für alle Sinne. Hier kommt der Naturliebhaber ebenso auf seine Kosten, wie der kulturell interessierte Besucher oder der Erholungssuchende.

Die ersten Sehenswürdigkeiten, die Vielen zur Toskana einfallen, sind der Schiefe Turm in Pisa und die an Kulturschätzen reiche Stadt Florenz. Ein Bummel durch die zum Weltkulturerbe zählende Altstadt von Florenz ist der Höhepunkt einer Reise durch die Toskana. Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ist überwältigend und können hier gar nicht alle erwähnt werden. Der Dom mit seiner eindrucksvollen Kuppel, die berühmte Brücke Ponte Veccio, wo ein Goldhändler am andern logiert und dann natürlich die Uffizien. Einst als Verwaltungsgebäude der Medici errichtet, ist es heute das Museum für italienische Malerei und klassische Kunst. Nicht versäumen dürfen Kunstinteressierte den Palazzo Pizzi: Hier ist die Privatsammlung der Familie Medici mit eindrucksvollen Werken untergebracht. Für viele Toskanaliebhaber gilt aber Siena mit ihren Kuppeln und Türmen als die schönste Stadt. Siena hat seinen mittelalterlichen Charme im Zentrum erhalten und der Kulturinteressierte kommt hier voll auf seine Kosten. San Gimignano wird schon von Weitem sichtbar, wenn man die Stadt besuchen möchte. Ihre unverwechselbare Silhouette mit den vielen hoch aufragenden Türmen haben ihr den Beinamen “Manhattan der Toskana” eingebracht. Die Geschlechtertürme sind die Wahrzeichen dieser mittelalterlichen Stadt und der Kenner bummelt am späten Nachmittag durch die Gassen, wenn die Besucherströme nachlassen.

Die Mittelmeerküste der Toskana erstreckt sich über mehr als 300 Kilometer und jeder Erholungssuchende findet hier sein Plätzchen. Es kann zwischen öffentlichen Badeanstalten, den Bagni, oder den frei zugänglichen Stränden gewählt werden. Wer den Strand eines Bagni bevorzugt, kann dann die Sportangebote wie Tauchen, Surfen oder Segeln nutzen. Besonders reizvoll ist die Etruskerküste, die abwechslungsreichen Küstenabschnitte liegen zwischen Livorno und Piombino. Hier wechseln kleine romantische Buchten mit langen Sandstränden und bizarren Felsformationen ab. Südlich von Cecina Mare beginnen die langen Sandstrände, die flach ins Meer abfallen und deshalb von Familien mit Kindern besonders geschätzt werden. Mit dem reizvollen Hinterland, das für Wanderungen und Radtouren wie geschaffen ist, kann der Badeurlaub in der Toskana sehr vielseitig werden. Man erreicht es auch bequem mit einem lokalen Busunternehmen, wenn man nicht selber fahren möchte.

Ein Genuss für den Gaumen ist die toskanische Küche und Pizza spielt dabei nicht die Hauptrolle, obwohl man überall Pizzerien findet. Die traditionelle Küche verwendet Nahrungsmittel aus der heimischen Region und Fisch, Huhn und Kaninchen bilden die Grundlage dafür. Berühmt ist die Toskana für ihre Pilze, vor allem Trüffel, und das hier gewonnene Olivenöl wird überall verwendet. Traditionelle Gerichte sind einfach, aber äußerst schmackhaft, denn die Bewohner konnten früher nur einfache Lebensmittel verwenden. Heute verwöhnen erstklassige Restaurants und gemütliche Lokale die Gäste mit den toskanischen Spezialitäten und hervorragenden Weinen.

Genauso vielseitig wie das Land sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten in der Toskana. Zahlreiche Campingplätze stehen Natur liebenden Urlaubern zur Verfügung. Wer es etwas komfortabler haben möchte, hat eine große Auswahl an Hotels aller Kategorien. Sehr beliebt ist der Urlaub in der Toskana im Ferienhaus, wo man völlig zwanglos seine Ferien genießen kann. Etwas Besonderes ist die Übernachtung in einem der vielen Weingüter, Weinprobe inklusive. Eine etwas andere Art ist die Unterbringung in einem Privatzimmer oder Ferienwohnung der Agriturismo, Urlaub auf dem Bauernhof. Eben Urlaub für alle Sinne in der Toskana…

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Sylt – Warum “die Insel” etwas ganz Besonderes ist

Urlaub auf Sylt – die größte deutsche Nordseeinsel ist für viele Urlauber zugleich auch die schönste unter ihnen. Wer sich einmal den frischen Nordseewind um die Nase hat wehen lassen, wer die kilometerlangen Sandstrände genossen hat, wer in den Dünen gewandert ist und die herrlichen Orte auf Sylt erlebt hat, der wird immer wiederkommen wollen.

Der besondere Charme von Sylt, das Insider gern auch nur “die Insel” nennen, liegt in seiner Vielfalt. Egal, ob man Ruhe und Naturgenuss sucht, ob man Sportmöglichkeiten nutzen möchte, ob man sich für Kultur und Geschichte interessiert oder ob man gern die Nacht zum Tag macht, ausgeht, tanzt und die lockeren Seiten des Lebens genießt – Sylt hat einfach für jeden Geschmack etwas zu bieten und ist dabei groß genug, jeden nach seiner eigenen Façon glücklich werden zu lassen. Will man zum Beispiel mit der exklusiven Welt in Kampen rund ums legendäre “Gogärtchen” und seinen schicken V.I.P.-Gästen nichts zu tun haben, so kann man dieser Art von Unterhaltung in Orten wie Hörnum oder Rantum völlig aus dem Weg gehen. Interessiert man sich umgekehrt weniger für die Erholung in der Natur, sondern sucht das lebendige Stadtleben sowie gute Shoppingmöglichkeiten, so ist man z. B. in Westerland bestens aufgehoben.

Die Insel Sylt besteht aus fünf Gemeinden mit insgesamt zwölf Orten, von denen jeder einen ganz eigenen Charakter besitzt. Beginnen wir ganz im Norden mit List: Der einst sehr beschauliche, nördlichste Ort Deutschlands ist zu einem lebendigen Touristenzentrum geworden, seit die letzten Bundeswehreinheiten im Jahr 2007 die Insel verließen. Früher geprägt durch die Marineversorgungsschule, ist List heute ein pulsierender Hafenort mit regelmäßigen Fährverbindungen nach Dänemark, tollen Einkaufsmöglichkeiten in den neu errichteten Hallen im skandinavischen Stil, einer vielfältigen Gastronomie und dem erst jüngst errichteten Arosa-Hotel. Es bietet dem Gast exklusive Wellnessmöglichkeiten vom Feinsten bietet. Auch das Erlebniszentrum Naturgewalten ist ein Highlight Lists und lohnt den Besuch vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Spielerisch und interaktiv wird den interessierten Besuchern hier Wissenswertes über Ebbe und Flut, Wetterbedingungen sowie Flora und Fauna der Nordseeküste nahegebracht.

Fährt man von List zur Westseite der Insel und bewegt sich dann weiter in Richtung Süden, trifft man auf den ruhigeren Touristenort Wenningstedt, der zahlreiche gute Hotels, Ferienwohnungen sowie gediegene Restaurants zu bieten hat. Ein Ort für Erholungssuchende, die wegen der guten Luft und der Wellnessangebote auf die Insel kommen und abends gern ein Bier oder ein gutes Glas Wein in einer gemütlichen Kneipe trinken. Wer Discos und Clubs sucht, ist hier an der falschen Adresse und muss sich weiter in Richtung Süden nach Westerland begeben.

Westerland ist eine kleine Stadt – das Zentrum der Insel und gewissermaßen ihre “Metropole”. Hier findet man nicht nur Verwaltungsbehörden, Ärzte, Apotheken, Banken und alle erdenklichen Einkaufsmöglichkeiten, hier ist auch rund um die Uhr Trubel und Party angesagt. Vom kleinen, trendigen Club über große Diskotheken oder Tanzcafés für die ältere Generation findet man hier alles, was Ausgehfreudige suchen. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des Nordsee-Wellenbades “Sylter Welle”. Ausreichende und gute Unterkünfte auf Sylt, respektive Westerland sind selbstverständlich vorhanden.

Ruhiger geht es wiederum in den kleineren Orten Rantum und Hörnum zu. Rantum ist vor allem für seine gute Jugendherberge bekannt, die auch bei Familien in den letzten Jahren mehr und mehr Anklang findet. Wer eine günstige und unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit oder FeWo auf Sylt sucht, der ist hier gut aufgehoben, ebenso wie in den zahlreichen kleinen Familienpensionen, die den Ort Hörnum im Süden Sylts kennzeichnen.

Auf der Ostseite der Insel liegen die traditionsreichen und geschichtsträchtigen Orte Keitum, Morsum und Archsum. In Keitum lebten einst die Sylter Kapitäne und noch heute kann man ihre Wohnhäuser im typisch friesischen Stil bewundern: mit Reetdach, herrlichen Fliesen, Kachelöfen und “Peseln”, den charakteristischen, in die Wände eingebauten Bettstätten. In den Museen Keitums kommen also auch kulturgeschichtlich Interessierte auf ihre Kosten.

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Usedom, die zweitgrößte deutsche Ostseeinsel, bietet ihren Besuchern ein facettenreiches Bild. Die 40 Kilometer lange Insel im Mündungsgebiet der Oder verfügt über kilometerlange, feinsandige Strände, schmucke Seebäder und eine abwechslungsreiche Binnenküste. Bereits in den 1920er Jahren galt Usedom als die “Badewanne Berlins”. Noch heute sind die Strände Usedoms die größte Attraktion der Insel. Das Usedom zu den sonnenreichsten Regionen in Deutschland zählt ist ein weiteres Plus für einen rundum gelungenen Badeurlaub. Das Hinterland der seenreichen Insel beeindruckt, zwischen Reetdachhäusern und Windmühlen, mit maritimen Charme und ist ein Domizil für Wanderer und Radler. Zahlreiche Galerien und Museen öffnen auf Usedom ihre Pforten und bewahren das kulturelle Erbe der Insel. Der östliche Teil der Insel zählt seit 1945 zum polnischen Staatsgebiet. Die Einkaufsstadt Swinemünde ist zu Fuß oder per Boot auf kurzen Wegen zu erreichen.

Touristen finden auf Usedom Übernachtungsmöglichkeiten aller Geschmäcker und Kategorien. Die Palette reicht von der gemütlichen, familiengeführten Pension über das Ferienhaus auf Usedom hinter den Dünen bis hin zum noblen Aparthotel oder dem urigen Naturcampingplatz. Die Insel ist über zwei Klappbrücken, unweit von Wolgast und Anklam, mit dem Festland verbunden. Eine Inselbahn verkehrt täglich zwischen Peenemünde und Zinnowitz, sowie zwischen Ahlbeck und Wolgast.

Von Anklam kommend gelangen Touristen nach Usedom, der ältesten Siedlung auf der Insel. Ein Relikt vergangener Tage ist das Anklamer Tor, welches ein Heimatmuseum beherbergt. Über die Flora und Fauna der Insel kann man sich im Naturparkzentrum informieren. Auf dem Schlossberg erinnert ein Kreuz an die Christianisierung der Insel durch Bischof Otto von Bamberg.

Im Osten Usedoms befindet sich Heringsdorf, der bekannteste Touristenort der Insel. Blickfang am weiten Sandstrand ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas, welche 508 Meter in die Ostsee ragt. In Heringsdorf lag die Wiege des Ostsee-Tourismus. Bereits 1825 tummelten sich erste Badegäste in den Fluten der Ostsee. Verspielte Villen der Bäderarchitektur säumen die Straßen und bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten. Heringsdorf galt seit jeher als Künstlerdomizil. So erinnert in der “Villa Irmgard” eine Ausstellung an den Schriftsteller Maxim Gorki. In der Villa Oppenheim werden Besucher auf die Spuren des Malers Lyonel Feininger stoßen.

Auch Ahlbeck zählt zu den Kaiserbädern und Publikumsmagneten auf Usedom. Das Wahrzeichen der Insel schlechthin ist die 1898 erbaute, von Türmchen bekrönte Seebrücke, welche durch Loriots Kino-Klassiker “Papa ante Portas” weithin bekannt wurde. Von der Seebrücke starten täglich Ausflugsboote in das benachbarte Polen. Verdunkeln Wolken den Strand Ahlbecks, sorgt die Ostseetherme für ungetrübten Badespaß. Das Leben am Meer in früheren Zeiten beleuchtet eine Ausstellung in der Heimatstube.

Ein erholsamer Urlaub lässt sich in Bansin verbringen. Am bis zu 50 Meter breiten Strand findet man garantiert ein ruhiges Plätzchen. Geschmackvolle Unterkünfte befinden sich in den schmucken Bauten aus der Kaiserzeit entlang der Bergstraße. Kontraste setzt das Tropenhaus, wo Affen und Schlangen bestaunt werden können. Natur pur erwartet Besucher am idyllischen Schloonsee.

Koserow trägt den Beinamen “Bernsteinbad” und befindet sich an der schmalsten Stelle der Insel. Ins Auge fallen die Salzhütten, welche einst zur Konservierung von Fisch dienten. Heute kann man in den kleinen Fachwerkhäuschen leckeren Ostseefisch verspeisen, Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstehen oder den Bund fürs Leben schließen. Ein Kleinod der ganz anderen Art schuf sich der Maler Otto-Niemeyer-Holstein in einem ausgedienten S-Bahn-Waggon. Heute ist Lüttenort ein Eldorado für Kunstbegeisterte. Ausstellungen und Workshops erinnern an den Ostseemaler und Naturliebhaber.

Trockenen Fußes ins Meer abtauchen kann man in Zinnowitz. Die Tauchgondel an der Seebrücke hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Mehr als 1.000 Besucher finden auf der Ostseebühne Platz. Gut besucht ist die Anlage, wenn jährlich die Vineta-Festspiele an das Atlantis der Ostsee erinnern.

Bis 1989 galt Peenemünde als militärisches Sperrgebiet. Heute gibt ein Freilichtmuseum Einblicke in die Raketenversuchsanstalt Wernher von Brauns. Mitmachen, Anfassen und Ausprobieren erwünscht sind in der Erlebnisausstellung “Phänomenta” Während eines Rundfluges können Urlauber die Schönheit Usedoms aus der Vogelperspektive erleben.
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