Urlaub auf Sylt
Nov 30
2010
Sylt – Warum “die Insel” etwas ganz Besonderes ist
Urlaub auf Sylt – die größte deutsche Nordseeinsel ist für viele Urlauber zugleich auch die schönste unter ihnen. Wer sich einmal den frischen Nordseewind um die Nase hat wehen lassen, wer die kilometerlangen Sandstrände genossen hat, wer in den Dünen gewandert ist und die herrlichen Orte auf Sylt erlebt hat, der wird immer wiederkommen wollen.
Der besondere Charme von Sylt, das Insider gern auch nur “die Insel” nennen, liegt in seiner Vielfalt. Egal, ob man Ruhe und Naturgenuss sucht, ob man Sportmöglichkeiten nutzen möchte, ob man sich für Kultur und Geschichte interessiert oder ob man gern die Nacht zum Tag macht, ausgeht, tanzt und die lockeren Seiten des Lebens genießt – Sylt hat einfach für jeden Geschmack etwas zu bieten und ist dabei groß genug, jeden nach seiner eigenen Façon glücklich werden zu lassen. Will man zum Beispiel mit der exklusiven Welt in Kampen rund ums legendäre “Gogärtchen” und seinen schicken V.I.P.-Gästen nichts zu tun haben, so kann man dieser Art von Unterhaltung in Orten wie Hörnum oder Rantum völlig aus dem Weg gehen. Interessiert man sich umgekehrt weniger für die Erholung in der Natur, sondern sucht das lebendige Stadtleben sowie gute Shoppingmöglichkeiten, so ist man z. B. in Westerland bestens aufgehoben.
Die Insel Sylt besteht aus fünf Gemeinden mit insgesamt zwölf Orten, von denen jeder einen ganz eigenen Charakter besitzt. Beginnen wir ganz im Norden mit List: Der einst sehr beschauliche, nördlichste Ort Deutschlands ist zu einem lebendigen Touristenzentrum geworden, seit die letzten Bundeswehreinheiten im Jahr 2007 die Insel verließen. Früher geprägt durch die Marineversorgungsschule, ist List heute ein pulsierender Hafenort mit regelmäßigen Fährverbindungen nach Dänemark, tollen Einkaufsmöglichkeiten in den neu errichteten Hallen im skandinavischen Stil, einer vielfältigen Gastronomie und dem erst jüngst errichteten Arosa-Hotel. Es bietet dem Gast exklusive Wellnessmöglichkeiten vom Feinsten bietet. Auch das Erlebniszentrum Naturgewalten ist ein Highlight Lists und lohnt den Besuch vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Spielerisch und interaktiv wird den interessierten Besuchern hier Wissenswertes über Ebbe und Flut, Wetterbedingungen sowie Flora und Fauna der Nordseeküste nahegebracht.
Fährt man von List zur Westseite der Insel und bewegt sich dann weiter in Richtung Süden, trifft man auf den ruhigeren Touristenort Wenningstedt, der zahlreiche gute Hotels, Ferienwohnungen sowie gediegene Restaurants zu bieten hat. Ein Ort für Erholungssuchende, die wegen der guten Luft und der Wellnessangebote auf die Insel kommen und abends gern ein Bier oder ein gutes Glas Wein in einer gemütlichen Kneipe trinken. Wer Discos und Clubs sucht, ist hier an der falschen Adresse und muss sich weiter in Richtung Süden nach Westerland begeben.
Westerland ist eine kleine Stadt – das Zentrum der Insel und gewissermaßen ihre “Metropole”. Hier findet man nicht nur Verwaltungsbehörden, Ärzte, Apotheken, Banken und alle erdenklichen Einkaufsmöglichkeiten, hier ist auch rund um die Uhr Trubel und Party angesagt. Vom kleinen, trendigen Club über große Diskotheken oder Tanzcafés für die ältere Generation findet man hier alles, was Ausgehfreudige suchen. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des Nordsee-Wellenbades “Sylter Welle”. Ausreichende und gute Unterkünfte auf Sylt, respektive Westerland sind selbstverständlich vorhanden.
Ruhiger geht es wiederum in den kleineren Orten Rantum und Hörnum zu. Rantum ist vor allem für seine gute Jugendherberge bekannt, die auch bei Familien in den letzten Jahren mehr und mehr Anklang findet. Wer eine günstige und unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit oder FeWo auf Sylt sucht, der ist hier gut aufgehoben, ebenso wie in den zahlreichen kleinen Familienpensionen, die den Ort Hörnum im Süden Sylts kennzeichnen.
Auf der Ostseite der Insel liegen die traditionsreichen und geschichtsträchtigen Orte Keitum, Morsum und Archsum. In Keitum lebten einst die Sylter Kapitäne und noch heute kann man ihre Wohnhäuser im typisch friesischen Stil bewundern: mit Reetdach, herrlichen Fliesen, Kachelöfen und “Peseln”, den charakteristischen, in die Wände eingebauten Bettstätten. In den Museen Keitums kommen also auch kulturgeschichtlich Interessierte auf ihre Kosten.
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