1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern

Da sich durch die ständige Krustenbildung bei divergierenden Platten die Oberfläche der Erde
ständig vergrößern müsste, passiert bei einer Subduktion folgendes:
Eine ozeanische und eine kontinentale Platte bewegen sich aufeinander zu. Die ozeanische
Platte wird unter die kontinentale Platte gedrückt und in circa 100 km Tiefe durch die dort
herrrschenden hohen Temperaturen geschmolzen. Dieses flüssige Gestein dringt durch
Spalten und Risse nach oben und bildet an den Austrittsstellen Vulkane, wie
in nebenstehender Grafik verdeutlicht wird. Diesen Vorgang nennt man
Subduktionsvulkanismus und die Gebiete werden als Subduktionszonen
bezeichnet. Es wird weltweit genausoviel Lithosphäre aufgeschmolzen wie
an dem ozeanischen Rücken gebildet wird.