1.2) Bewegung der Erdplatten
Sep 23
2008
Der Aufbau der Erde und die damit zusammenhängenden Bewegungen
führen zur Plattentektonik. Im Rahmen dieser Theorie fasst man die
Erdkruste und den äußersten Teil des Mantels zusammen und nennt diese
Schicht Lithosphäre. Sie hat eine Dicke von 70 km bis maximal 200 km.
Die Erdkruste besteht aus großen und vielen kleineren Platten, die entweder
kontinental oder ozeanisch sind. Im ozeanischen Bereich sind diese
durchschnittlich 10 km stark und bestehen größtenteils aus Basalt. Im
kontinentalen Bereich sind sie 30 – 40 km stark und bestehen überwiegend
aus Granit. Die Platten selbst sind starre Körper und haben keine eigene
Antriebskraft, sondern bewegen sich nur aufgrund der Konvektions-
strömungen im Erdinneren. Große Temperatur- und Dichteunterschiede in
einer zähflüssigen Schicht im oberen Mantel, die auch Astenosphäre
genannt wird und von der festen Lithosphäre und den ebenfalls festen
tieferen Mantelschichten eingerahmt wird, führen dazu, dass heißes Material
durch seine geringere Dichte nach oben steigt, dort abkühlt und dann durch
die größere spezifische Dichte wieder nach unten sinkt. Die Platten gleiten
dabei auf der zähen Astenosphäre und können an einigen Stellen
auseinanderdriften. Man spricht hier von divergenten Ozean- und
Kontinentalplatten. Wandern Platten aufeinander zu, werden sie als
konvergente Platten bezeichnet.
- 1.1) Schalenaufbau
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 5.3) Kilauea
- 4.2) Ätna
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
- 3.3) Vergleich
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 2.2) Ätna