1.1) Schalenaufbau

Um das vulkanische Geschehen verstehen zu können, ist es notwendig, sich
zunächst mit dem Aufbau der Erde zu befassen.
„Die Erde ist schalenförmig aufgebaut“ und setzt sich aus dem Erdkern,
dem Erdmantel und der Erdkruste (Lithosphäre) zusammen.
Der Erdkern beträgt ca. 16% des Erdvolumens und besteht aus dem
inneren, festen und dem äußeren, flüssigen Erdkern. Seine
Hauptbestandteile sind Eisen und Nickel. In einer Tiefe von 5100 km bis
6370 km herrschen Temperaturen von 2800 – 5000 Grad.

Um diesen Kern liegt der Mantel, der die Hauptmasse der Erde (ca. 82%) darstellt. Dieser gliedert sich in zwei Zonen:
Den unteren und den oberen Mantel.
Er besteht aus Nickel, Eisen, Silizium und Magnesium. In dieser Erdtiefe von 900 km bis 2900 km betragen die Temperaturen 1700 – 2800 Grad. Hier entstehen die Magmen.
Die äußere starre Schale ist die Erdkruste (ca 2%) und reicht durchschnittlich bis in eine Tiefe von 35 km.
Sie besteht aus Silizium, Magnesium und Aluminium und wird in die untere und in die obere Kruste
unterteilt.