1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung

Vulkanausbrüche sind Naturereignisse, die für die Menschen einerseits
faszinierende Naturschauspiele sind, andererseits aber auch Tod und
Zerstörung bringen können.
Die Insel Vulcano in Süditalien ist der Namesgeber des Wortes „Vulkan“.
Die Römer hielten diesen Berg für die „Schmiede“ ihres Gottes Vulcanus, die
nur zu Zeiten von Vulkanausbrüchen tätig war.
Heute bezeichnet man die Austrittsstellen von festen, flüssigen und gas-
förmigen Förderstoffen an der Erdoberfläche als Vulkane.

Obwohl bei allen Vulkanen Gesteinsschmelzen, sogenannte Magmen
(griech. = knetbare Masse), aus tieferen Bereichen der Erde an die
Erdoberfläche befördert werden, unterscheiden sich Vulkane hinsichtlich
ihrer tektonischen Umgebung, ihrer Form, ihres Eruptionsverhaltens und der
Beschaffenheit der Lava.