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	<title>Eine Reise auf den Spuren des Vulkanismus</title>
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		<title>6) Zusammenfassung und Wertung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 10:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[6) Zusammenfassung und Wertung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Facharbeit über die seit der Antike gefürchteten „Feuerberge“ hat mir
sehr interessante Erkenntnisse gebracht.
Der typische Vertreter der Schichtvulkane ist der Vesuv. Er sitzt auf einer
kontinentalen Kruste und ist gefährlich, weil hier zähflüssiges Magma durch
die Aufschmelzung siliziumreicher Gesteine entsteht. Dadurch neigt der
Berg zu gewaltigen Eruptionen, bei denen riesige Mengen an Locker-
material in die Luft geschleudert werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Facharbeit über die seit der Antike gefürchteten „Feuerberge“ hat mir<br />
sehr interessante Erkenntnisse gebracht.<br />
Der typische Vertreter der Schichtvulkane ist der Vesuv. Er sitzt auf einer<br />
kontinentalen Kruste und ist gefährlich, weil hier zähflüssiges Magma durch<br />
die Aufschmelzung siliziumreicher Gesteine entsteht. Dadurch neigt der<br />
Berg zu gewaltigen Eruptionen, bei denen riesige Mengen an Locker-<br />
material in die Luft geschleudert werden. Die herabfallende Tephra und die<br />
zähflüssige, langsamfließende Schmelze, die sich in unmittelbarer Nähe<br />
des Kegels ablagert, sorgt für den schichtförmigen Aufbau des Kegels.<br />
Auch der Ätna ist ein Schichtvulkan und liegt im Kontinentalbereich. Er<br />
weist jedoch Parallelen zum Kilauea auf. Seine weiträumige Ausdehnung<br />
erinnert an den Schildvulkan Kilauea. Der Grund dafür liegt in der<br />
Beschaffenheit der Laven. Die Magmen beider Vulkane entstehen bei<br />
hohen Temperaturen im Erdmantel, sind dünnflüssig und können nach dem<br />
Ausfließen weite Strecken zurücklegen und große Gebiete bedecken. Da<br />
sowohl der Ätna als auch der Kilauea auf Zerrspalten sitzen, können die<br />
Schmelzen durch diese Dehnungsfugen im Untergrund leichter nach oben<br />
steigen und beim Aufstieg bereits Gase abgeben. Dies nimmt den Bergen<br />
den explosiven Charakter und die Lava kann ruhig ausfließen. Explosiv<br />
gebildete Förderprodukte treten hier sehr selten auf. Beide Vulkane sind<br />
überwiegend aus Lava aufgebaut und dauernd aktiv. Die Daueraktivität<br />
beschränkt sich auf den Gipfelbereich und äußert sich in hohen Fontänen<br />
und Gaswolken.  Gemeinsam mit  dem Vesuv neigt  der  Ätna zu<br />
rhythmischen Eruptionen, bei denen Lockermaterial herausgeschleudert<br />
wird.<br />
Beim Vergleich der Vulkane Vesuv, Ätna und Kilauea komme ich zu dem<br />
Ergebnis, dass jeder Vulkan einzigartig ist. Trotzdem finden sich manche<br />
Gemeinsamkeiten. </p>
<p>Die objektive Betrachtung der Vulkane mit den Augen eines Geologen<br />
weicht  von der  Ansicht  eines subjektiven Betrachters ohne ein<br />
geographisches Hintergrundwissen ab. Für diese sind Vulkane eine<br />
trügerische Sache, da sie nach jahrhundertelangen Ruhephasen plötzlich<br />
unverhofft ausbrechen und ihre ganze Umgebung in Mitleidenschaft reißen.<br />
Obwohl die Ausbruchszyklen oft nicht vorhersehbar sind, wagen sich die<br />
Menschen  nach einem Ausbruch wieder in die  zerstörten Gebiete zurück,<br />
da zum Beispiel der mit Lava bedeckte Boden bei einem Ausbruch des<br />
Ätnas nach ein paar Jahren agrarisch nutzbar und weitaus fruchtbarer als<br />
das Umland war. Die immer wieder zunehmende Menschendichte in<br />
Vulkangebieten wird seit dem Altertum durch die dort entstandenen<br />
Handelsgeflechte bestätigt.<br />
Vielleicht ist es eine ausgleichende Gerechtigkeit der Natur, dass die<br />
Zerstörung durch Vulkanausbrüche den nachfolgenden Generationen<br />
verbesserte Lebensbedingungen durch erhöhte Fruchtbarkeit  in den<br />
Lavagebieten bringen.</p>
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		<title>5.4) Vergleich</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 12:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[5) Auswurfprodukte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vesuv gehört zu den tephrareichen Stratovulkanen. Seine Auswurf-
produkte setzen sich je zur Hälfte aus Tephra und aus Lava zusammen.
Bei dem lavareichen Ätna besteht „[d]ie Tephra (&#8230;) überwiegend aus
Schlacken und Lapilli[.] (&#8230;) Bimssteine sind überaus selten“.
Auf Hawaii machen „[p]yroklastische Ablagerungen (&#8230;) weniger als 1% der
Förderprodukte aus.“
Die Lavaströme des Vesuvs sind aufgrund ihrer Zähflüssigkeit und ihrer
niedrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vesuv gehört zu den tephrareichen Stratovulkanen. Seine Auswurf-<br />
produkte setzen sich je zur Hälfte aus Tephra und aus Lava zusammen.<br />
Bei dem lavareichen Ätna besteht „[d]ie Tephra (&#8230;) überwiegend aus<br />
Schlacken und Lapilli[.] (&#8230;) Bimssteine sind überaus selten“.<br />
Auf Hawaii machen „[p]yroklastische Ablagerungen (&#8230;) weniger als 1% der<br />
Förderprodukte aus.“<br />
Die Lavaströme des Vesuvs sind aufgrund ihrer Zähflüssigkeit und ihrer<br />
niedrigen Temperaturen kurz und es dominiert die Aa-Lava.<br />
Die dünnflüssigeren Lavaströme des Ätna ähneln denen des Kilauea,<br />
erreichen jedoch nur in Ausnahmefällen Längen über drei Kilometer. Bei<br />
beiden entstehen Pahoehoe- und Aa-Laven neben Lavatunnels und<br />
Kissenlaven. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>5.3) Kilauea</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/auswurfprodukte/53-kilauea/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 10:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[5) Auswurfprodukte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dünnflüssigkeit  und die hohe Temperatur  der  hawaiianischen
Schmelze ist für die schnellen und langen Lavaströme verantwortlich.
Die Entstehung eines Lavatunnels begünstigt das lange Fließen der
Ströme. Er entsteht, wenn sehr heiße Lava aus den Flanken austritt. Die
äußerste Schicht  erstarrt  durch den Temperaturunterschied.  In der
entstandenen Röhre fließt die heiße Lava lange weiter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dünnflüssigkeit  und die hohe Temperatur  der  hawaiianischen<br />
Schmelze ist für die schnellen und langen Lavaströme verantwortlich.</p>
<p>Die Entstehung eines Lavatunnels begünstigt das lange Fließen der<br />
Ströme. Er entsteht, wenn sehr heiße Lava aus den Flanken austritt. Die<br />
äußerste Schicht  erstarrt  durch den Temperaturunterschied.  In der<br />
entstandenen Röhre fließt die heiße Lava lange weiter, da sie nicht so<br />
schnell abkühlt.</p>
<p>Die verfestigten Laven des Kilauea bestehen überwiegend aus Pahoehoe-,<br />
Aa- und Kissenlaven. Letztere sind für das ständige Wachstum der Inseln<br />
verantwortlich. Bei einer Unterwassereruption oder bei einem Eintritt der<br />
Lava in das Meer entstehen durch das plötzliche Abschrecken der Lava im<br />
Meerwasser diese runden, ovalen oder schlauchförmigen Gebilde mit einer<br />
glasigen Kruste.</p>
<p>Eine besondere Lavaform, die nur auf Hawaii zu finden ist, wird &#8216;Pelés<br />
Haar&#8217; genannt. Die aufspritzenden Lavafontänen erkalten, werden vom<br />
Winde verweht und fallen als feine &#8216;Glasfäden&#8217;  zur Erde zurück.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>5.2) Ätna</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/auswurfprodukte/52-aetna/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 07:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[5) Auswurfprodukte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausbrüche des Ätna sind überwiegend effusiv. 90% der Förderprodukte
sind Laven. &#8216;Steckt&#8217; die Lava tief im Förderschlot, werden Aschen, Gase
und Schlacken ausgeworfen.  Diese entstehen bei  der  &#8216;explosiven
Entgasung&#8217;, bei der Lavafetzen herausgerissen werden und sich in der Luft
verfestigen. Ist der Schlot relativ hoch mit Lava gefüllt, so fallen die
Auswürfe noch flüssig auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausbrüche des Ätna sind überwiegend effusiv. 90% der Förderprodukte<br />
sind Laven. &#8216;Steckt&#8217; die Lava tief im Förderschlot, werden Aschen, Gase<br />
und Schlacken ausgeworfen.  Diese entstehen bei  der  &#8216;explosiven<br />
Entgasung&#8217;, bei der Lavafetzen herausgerissen werden und sich in der Luft<br />
verfestigen. Ist der Schlot relativ hoch mit Lava gefüllt, so fallen die<br />
Auswürfe noch flüssig auf den Boden zurück. Man bezeichnet diesen<br />
Vorgang als &#8216;ejektive Tätigkeit&#8217;. Da das Gas im oberen Teil des Schlotes<br />
entweicht, bleibt im unteren Teil die gasarme Schmelze, auch Epi-Magma<br />
genannt,  übrig.  Aufgrund des geringen Gasanteils ist  das Magma<br />
hochviskos und fließt langsam aus den Spalten heraus. Die Temperaturen<br />
der Ätna-Laven bei Dauertätigkeit und am Ende von Flankenausbrüchen<br />
betragen zwischen 1000 und 1080° C. Kurze Ströme von ein bis drei<br />
Kilometer Länge sind typisch für den Ätna. An diesem Vulkan dominiert<br />
die Brocken- oder Aa-Lava.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>5.1) Vesuv</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/auswurfprodukte/51-vesuv/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 11:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[5) Auswurfprodukte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Magmen können als Pyroklastika oder als Lava vom Vulkan
ausgeworfen werden. Die chemische Zusammensetzung der Schmelze ist
für das Fließverhalten, die Fließgeschwindigkeit und die Erscheinungsform
verantwortlich. Vor allem der Anteil an Kieselsäure im Magma ist wichtig,
um Aussagen über das Fließverhalten der Lava treffen zu können. Die
Lava des Vesuvs enthält viel Kieselsäure und ist deshalb hochviskos, was
sie zähflüssig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Magmen können als Pyroklastika oder als Lava vom Vulkan<br />
ausgeworfen werden. Die chemische Zusammensetzung der Schmelze ist<br />
für das Fließverhalten, die Fließgeschwindigkeit und die Erscheinungsform<br />
verantwortlich. Vor allem der Anteil an Kieselsäure im Magma ist wichtig,<br />
um Aussagen über das Fließverhalten der Lava treffen zu können. Die<br />
Lava des Vesuvs enthält viel Kieselsäure und ist deshalb hochviskos, was<br />
sie zähflüssig und träge werden lässt. Die Lavaströme sind kurz und lagern<br />
sich in der Nähe des Kegels ab. Aufgrund der langsamen Fließ-<br />
geschwindigkeit ist diese zähflüssige Lava nur wenig in Bewegung und der<br />
Gasanteil verringert sich kaum. Kühlt die Lava ab, ist immer noch ein relativ<br />
hoher Gasanteil  in dem entstehenden Gestein vorhanden. Nach der<br />
Erkaltung bleibt ein rauhes, blockartiges Gestein, das nach seiner Ober-<br />
flächenform Blocklava (auch Aa-Lava) genannt wird. Eine weitere Form<br />
von Lava ist die Pahoehoe-Lava, die auch als Seil- oder Stricklava<br />
bezeichnet wird. Sie ist nur in der Nähe des Ausbruchsortes zu finden. Die<br />
Schmelze ist  hier noch heiß und flüssig und durch die schnelle<br />
Fließbewegung bilden sich wulst- und strickartige Oberflächenformen.<br />
Da die vesuvische siliziumreiche Schmelze sehr zähflüssig und daher<br />
stark explosiv ist, werden bei einem Gipfelausbruch riesige Mengen an<br />
Pyroklastika, die man in Lapilli, Bomben, Aschen und Bims unterteilt,<br />
in die Luft geschleudert.<br />
„(&#8230;)  79 n. Chr. kam es zu einer Eruption.<br />
Millionen Tonnen Lava, Bimsstein und Asche<br />
schossen in den Himmel. (&#8230;) Pompeji wurde<br />
unter einer drei bis fünf Meter dicken Bimsstein-<br />
und Ascheschicht begraben.“<br />
Der Vesuv zählt daher zu den tephrareichen Stratovulkanen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>4.4) Vergleich</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/eruptionsverhalten/44-vergleich/</link>
		<comments>http://www.techi.de/reise/eruptionsverhalten/44-vergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 08:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[4) Eruptionsverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausbrüche der drei in den vorausgehenden Absätzen beschriebenen
Vulkane lassen sich anhand ihrer Explosivität und ihrer Explosionsart
vergleichen. Der Vesuv zeigt die gewaltigsten Explosionen. Neben dem
explosiven Auswurf von Lockermaterial fließt auch Lava effusiv aus.
Diesen gemischt explosiv-effusiven Charakter besitzt auch der Ätna. Dort
erfolgt im Gipfelbereich eine Dauertätigkeit mit entströmenden Gasen,
Fontänen und gelegentlichem Auswurf  von kleinen Mengen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausbrüche der drei in den vorausgehenden Absätzen beschriebenen<br />
Vulkane lassen sich anhand ihrer Explosivität und ihrer Explosionsart<br />
vergleichen. Der Vesuv zeigt die gewaltigsten Explosionen. Neben dem<br />
explosiven Auswurf von Lockermaterial fließt auch Lava effusiv aus.<br />
Diesen gemischt explosiv-effusiven Charakter besitzt auch der Ätna. Dort<br />
erfolgt im Gipfelbereich eine Dauertätigkeit mit entströmenden Gasen,<br />
Fontänen und gelegentlichem Auswurf  von kleinen Mengen an<br />
Pyroklastika. Aus den Nebenkratern fließen Lavaströme. Aufgrund des<br />
geringen Gasgehalts der Schmelze sind die Eruptionen des Kilauea ruhig.<br />
Auch er ist ständig aktiv. Die riesigen Fontänen und die großen Lavaströme<br />
ähneln denen des Ätna. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>4.3) Kilauea</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/eruptionsverhalten/43-kilauea/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 10:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[4) Eruptionsverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kilaueavulkan „(&#8230;) steht an der Grenze zwischen der effusiven und
explosiven Tätigkeit“. Das aufsteigende Magma kommt aus Tiefen von bis
zu 2900 m. Die so tief geförderte Schmelze ist sehr heiß, gasarm und
niedrig viskos. Deshalb gibt es kaum explosive Ausbrüche. Die Gipfel-
eruptionen beschränken sich auf „fontänenartiges Aufspritzen“. Die
Fontänen entstehen durch schnell aufsteigende und sich explosionsartig
ausdehnende Gasblasen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kilaueavulkan „(&#8230;) steht an der Grenze zwischen der effusiven und<br />
explosiven Tätigkeit“. Das aufsteigende Magma kommt aus Tiefen von bis<br />
zu 2900 m. Die so tief geförderte Schmelze ist sehr heiß, gasarm und<br />
niedrig viskos. Deshalb gibt es kaum explosive Ausbrüche. Die Gipfel-<br />
eruptionen beschränken sich auf „fontänenartiges Aufspritzen“. Die<br />
Fontänen entstehen durch schnell aufsteigende und sich explosionsartig<br />
ausdehnende Gasblasen, die Magmafetzen mit sich reißen und einige<br />
hundert Meter hoch steigen. Diese Form des Ausbruchs wird als &#8216;Hawaii-<br />
Dynamik&#8217; bezeichnet und kommt nur bei den dünnflüssigsten basaltischen<br />
Magmen vor. Neben dem Hauptauswurf aus dem Gipfelkrater finden<br />
Flankeneruptionen statt,  die für  die flächendeckenden Lavaströme<br />
verantwortlich sind. „Die thermisch intensivste Art der Daueraktivität beim<br />
Kilauea ist die der Lavaseen”. Das äußerst dünnflüssige Magma steht<br />
dabei hoch im Schlot, steigt auf und ab und füllt die Caldera auf. Steigt<br />
deren Inhalt über den Kraterrand, so fließt die Lava in Strömen ab.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>4.2) Ätna</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/eruptionsverhalten/42-aetna/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 15:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[4) Eruptionsverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Entstehungsort, die &#8216;Quelle&#8217;, der Ätna-Magmen liegt in etwa 70 bis 120
Kilometer Tiefe. Durch partielles Aufschmelzen von Pyrolit (Gestein des
oberen Erdmantels)  entstehen alkalin-basaltische,  kieselsäurearme
Schmelzen, die spezifisch leichter sind als das Umgebungsgestein.“ Die
chemische Zusammensetzung zeigt, dass die Schmelze keine Bestandteile
aus dem oberen Erdmantel enthält und somit aus einem tiefliegenden
Magmenherd gefördert wird. Die tektonische Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Entstehungsort, die &#8216;Quelle&#8217;, der Ätna-Magmen liegt in etwa 70 bis 120<br />
Kilometer Tiefe. Durch partielles Aufschmelzen von Pyrolit (Gestein des<br />
oberen Erdmantels)  entstehen alkalin-basaltische,  kieselsäurearme<br />
Schmelzen, die spezifisch leichter sind als das Umgebungsgestein.“ Die<br />
chemische Zusammensetzung zeigt, dass die Schmelze keine Bestandteile<br />
aus dem oberen Erdmantel enthält und somit aus einem tiefliegenden<br />
Magmenherd gefördert wird. Die tektonische Lage des Ätnas bewirkt, dass<br />
diese basaltische,  flüssige Schmelze an den Dehnungsfugen leicht<br />
aufsteigen kann und dabei einen Großteil ihrer gelösten Gase bereits<br />
abgeben kann.  Dadurch neigt  der Berg nicht  zu stark explosiven<br />
Ausbrüchen. Der Ätna ist bekannt für seine Daueraktivität, die auf die<br />
Gipfelregionen beschränkt ist und auf den kontinuierlichen und langsamen<br />
Aufstieg der Schmelze zurückzuführen ist. Dabei findet zumeist eine<br />
schwache Entgasung mit dem Ausstoß von Fumarolen40 und Dämpfen statt.<br />
Zeitweise erfolgt aber auch eine explosive Entgasung, bei der rhythmische,<br />
kleine Explosionen stattfinden, die beim Platzen von aufsteigenden Blasen<br />
im oberen Teil des Schlots entstehen. Hierbei werden Lavafetzen in die Luft<br />
geschleudert.  Dieses Eruptionsverhalten wird als &#8216;Stromboli-Dynamik&#8217;<br />
bezeichnet, da die vom Vulkan Stromboli bekannten rhythmischen Eruptionen beim<br />
Ätna genauso stattfinden. Neben dieser Dauertätigkeit  strömt  in tieferen<br />
Regionen an Eruptionsspalten,  deren Länge von einigen hundert Metern bis zu<br />
mehreren Kilometern betragen können, Lava ruhig aus.<br />
 “Kegelförmige Kamine entstehen,  wenn aus den Lavaströmen<br />
verbliebene Gasreste schwach explosiv entweichen”</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>4.1) Vesuv</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/eruptionsverhalten/41-vesuv/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 14:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[4) Eruptionsverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heftigkeit eines Vulkanausbruchs ist von der Viskosität des Magmas
abhängig. Diese ergibt sich aus der Position des Vulkans und seiner
Magmakammer. Der Vesuv liegt auf einer kontinentalen Kruste. Hier wird
siliziumreiches Gestein aufgeschmolzen,  das Magma ist  daher sehr
zähflüssig.  Während der langen Ruhephasen erstarrt die im Schlot
verbleibende zähe Lava und verstopft diesen. Der steigende Druck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heftigkeit eines Vulkanausbruchs ist von der Viskosität des Magmas<br />
abhängig. Diese ergibt sich aus der Position des Vulkans und seiner<br />
Magmakammer. Der Vesuv liegt auf einer kontinentalen Kruste. Hier wird<br />
siliziumreiches Gestein aufgeschmolzen,  das Magma ist  daher sehr<br />
zähflüssig.  Während der langen Ruhephasen erstarrt die im Schlot<br />
verbleibende zähe Lava und verstopft diesen. Der steigende Druck der<br />
gelösten Gase in der aufsteigenden Schmelze wird schließlich zu groß und<br />
in einer plötzlichen, gewaltigen Eruption, die Vulkanologen als „plinianisch“<br />
bezeichnen, wird der Schlot oder auch der ganze Berggipfel weggesprengt.<br />
Da sich die Magmakammer in nur fünf Kilometer Tiefe befindet, wird die<br />
Schmelze zusätzlich von außen mit Grundwasser angereichert. Dieses<br />
verdampft sofort und die explosive Wirkung wird potenziert. Dabei treten<br />
neben großen Mengen von Lava auch Pyroklastika aus. Der Auswurf, der<br />
bis in die Atmosphäre geschleudert wird, trägt die Bezeichnung &#8216;plinianische<br />
Säule&#8217;. „Beispiel: Am 5.-6. November 472 förderte eine Eruption unter lautem<br />
Getöse ungeheure Mengen glühenden Materials. Asche soll bis nach Konstantinopel<br />
gelangt sein.“ Große Aschemengen und Gesteinsbrocken  wurden  herausgeschleudert<br />
und Glutwolken stürzten die Hänge hinab. Lässt der Druck im Inneren des Kegels<br />
nach, so treten Laven auch in „Flankeneruptionen“ aus. Dieser effusive Ausfluss<br />
erfolgte beim Ausbruch von 1760, bei dem sich zwei Spalten öffneten und<br />
Lava austrat.  Diese auch 1861 und 1868 beobachtete Erscheinung verdeutlicht, dass der<br />
Vesuv, wie auch sein sizilianischer &#8216;Kollege&#8217; Ätna ein Vulkan des gemischt-explosiv-effusiven<br />
Typs ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>3.3) Vergleich</title>
		<link>http://www.techi.de/reise/form/33-vergleich/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[3) Form]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den obigen Punkten geht hevor, dass sich die Vulkane Ätna, Vesuv
und Kilauea hinsichtlich ihrer Form und ihres Aufbaus unterscheiden. Der
Vesuv ist im Gegensatz zu den beiden anderen Vulkanen relativ klein und
hat steil abfallende Hangneigungen. Der Kilauea hat eine unterseeische
Basis und ist der größte Vulkan. Er hat die flachwinkeligste Hangneigung.
Der  Ätna sitzt  als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den obigen Punkten geht hevor, dass sich die Vulkane Ätna, Vesuv<br />
und Kilauea hinsichtlich ihrer Form und ihres Aufbaus unterscheiden. Der<br />
Vesuv ist im Gegensatz zu den beiden anderen Vulkanen relativ klein und<br />
hat steil abfallende Hangneigungen. Der Kilauea hat eine unterseeische<br />
Basis und ist der größte Vulkan. Er hat die flachwinkeligste Hangneigung.<br />
Der  Ätna sitzt  als einziger  auf  einem festen Sockel  und hat<br />
Ausbruchsflanken und eine Vielzahl von Parasitärkratern.</p>
]]></content:encoded>
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