4.3) Kilauea
Okt 9
2008
Der Kilaueavulkan „(…) steht an der Grenze zwischen der effusiven und
explosiven Tätigkeit“. Das aufsteigende Magma kommt aus Tiefen von bis
zu 2900 m. Die so tief geförderte Schmelze ist sehr heiß, gasarm und
niedrig viskos. Deshalb gibt es kaum explosive Ausbrüche. Die Gipfel-
eruptionen beschränken sich auf „fontänenartiges Aufspritzen“. Die
Fontänen entstehen durch schnell aufsteigende und sich explosionsartig
ausdehnende Gasblasen, die Magmafetzen mit sich reißen und einige
hundert Meter hoch steigen. Diese Form des Ausbruchs wird als ‘Hawaii-
Dynamik’ bezeichnet und kommt nur bei den dünnflüssigsten basaltischen
Magmen vor. Neben dem Hauptauswurf aus dem Gipfelkrater finden
Flankeneruptionen statt, die für die flächendeckenden Lavaströme
verantwortlich sind. „Die thermisch intensivste Art der Daueraktivität beim
Kilauea ist die der Lavaseen”. Das äußerst dünnflüssige Magma steht
dabei hoch im Schlot, steigt auf und ab und füllt die Caldera auf. Steigt
deren Inhalt über den Kraterrand, so fließt die Lava in Strömen ab.
- 5.3) Kilauea
- 4.4) Vergleich
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 4.2) Ätna
- 5.4) Vergleich
- 3.1) Schichtvulkane
- 5.2) Ätna
- 3.2) Der Schildvulkan Kilauea
- 5.1) Vesuv
- 2.2) Ätna