1.3.2) Kontinentaler Bereich
Sep 28
2008
Wie auch über dem ozeanischen Boden entstehen Vulkane inmitten
kontinentaler Platten über mantle plumes. „Sie haben überwiegend
basaltische Zusammensetzung (…)” Im folgenden Schema ist die
Entstehung eines Hot Spots dargestellt:
Wie in obiger Grafik dargestellt, ist ein mantle plume eine aufsteigende pilz-
und schlauchförmige Magmasäule aus dem Erdinneren. Durchbricht sie die
äußere Kruste, so schmilzt diese und die Lava quillt an die Erdoberfläche.
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 1.3) Intraplatten-Vulkanismus
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 5.3) Kilauea
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 4.3) Kilauea
- 1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
- 4.1) Vesuv
- 2.1) Vesuv
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
1.3.1) Ozeanischer Bereich
Sep 27
2008
Der Ursprung eines Hot Spots liegt im flüssigen äußeren Kern. Durch einen
Zufuhrkanal (Plume) steigt sehr heißes, zähplastisches Gestein aus dem
Erdinneren an die Erdoberfläche. An dieser Austrittstelle entsteht ein Vulkan.
Im Laufe der Jahrhunderte bewegt sich die Lithosphäre darüber hinweg und
der Vulkan wird von der Magmakammer abgeschnitten und erlischt. Ein
neues Plattenstück nimmt den Platz des Alten ein und es bildet sich erneut
ein Vulkan. Dieser Wechsel wiederholt sich solange der Hot Spot aktiv ist.
Auf diese Weise entstehen ganze Inselketten, beispielsweise die amerikanische
Inselkette Hawaii.
- 2.3) Kilauea
- 1.3) Intraplatten-Vulkanismus
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 2.2) Ätna
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 3.2) Der Schildvulkan Kilauea
- 3.1.2) Ätna
- 3.1) Schichtvulkane
- 4.1) Vesuv
- 2.1) Vesuv
1.3) Intraplatten-Vulkanismus
Sep 26
2008
Ozeanische oder kontinentale Intraplattenvulkane entstehen nicht an
divergenten oder konvergenten Plattenrändern, sondern befinden sich
inmitten von Platten. An Stellen, an denen das Erdinnere besonders aktiv ist,
steigt das Magma in einer Säule nach oben und bildet die sogenannten „Hot
Spots”.
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 2.1) Vesuv
- 4.3) Kilauea
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 4.4) Vergleich
- 2.2) Ätna
Da sich durch die ständige Krustenbildung bei divergierenden Platten die Oberfläche der Erde
ständig vergrößern müsste, passiert bei einer Subduktion folgendes:
Eine ozeanische und eine kontinentale Platte bewegen sich aufeinander zu. Die ozeanische
Platte wird unter die kontinentale Platte gedrückt und in circa 100 km Tiefe durch die dort
herrrschenden hohen Temperaturen geschmolzen. Dieses flüssige Gestein dringt durch
Spalten und Risse nach oben und bildet an den Austrittsstellen Vulkane, wie
in nebenstehender Grafik verdeutlicht wird. Diesen Vorgang nennt man
Subduktionsvulkanismus und die Gebiete werden als Subduktionszonen
bezeichnet. Es wird weltweit genausoviel Lithosphäre aufgeschmolzen wie
an dem ozeanischen Rücken gebildet wird.
- 1.3) Intraplatten-Vulkanismus
- 2.1) Vesuv
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 2.3) Kilauea
- 4.1) Vesuv
- 5.2) Ätna
- 1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
Sep 24
2008
Der häufigste Vulkanismus und die „bedeutendsten Krustenbildungs-
prozesse der Erde” finden auf den Ozeanböden beim Auseinanderdriften
ozeanischer Platten statt. In diesen Spreizungszonen steigt heißes Mantel-
material auf, ’schweißt’ den angrenzenden Platten frisches Material an und
bildet neues Krustenmaterial. Das bedeutet, dass sich der Meeresboden
ausbreitet. Man nennt diesen Vorgang auch „Sea-Floor-Spreading”. Der
nordozeanische Rücken, der in der Mitte zwischen Amerika, Europa und
Afrika liegt, stellt so die längste Vulkankette der Erde dar (ca. 6000 km)
und wächst ununterbrochen weiter.
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 1.1) Schalenaufbau
- 1.3) Intraplatten-Vulkanismus
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 5.2) Ätna
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 3.3) Vergleich
- 3.1) Schichtvulkane
- 4.2) Ätna
1.2) Bewegung der Erdplatten
Sep 23
2008
Der Aufbau der Erde und die damit zusammenhängenden Bewegungen
führen zur Plattentektonik. Im Rahmen dieser Theorie fasst man die
Erdkruste und den äußersten Teil des Mantels zusammen und nennt diese
Schicht Lithosphäre. Sie hat eine Dicke von 70 km bis maximal 200 km.
Die Erdkruste besteht aus großen und vielen kleineren Platten, die entweder
kontinental oder ozeanisch sind. Im ozeanischen Bereich sind diese
durchschnittlich 10 km stark und bestehen größtenteils aus Basalt. Im
kontinentalen Bereich sind sie 30 – 40 km stark und bestehen überwiegend
aus Granit. Die Platten selbst sind starre Körper und haben keine eigene
Antriebskraft, sondern bewegen sich nur aufgrund der Konvektions-
strömungen im Erdinneren. Große Temperatur- und Dichteunterschiede in
einer zähflüssigen Schicht im oberen Mantel, die auch Astenosphäre
genannt wird und von der festen Lithosphäre und den ebenfalls festen
tieferen Mantelschichten eingerahmt wird, führen dazu, dass heißes Material
durch seine geringere Dichte nach oben steigt, dort abkühlt und dann durch
die größere spezifische Dichte wieder nach unten sinkt. Die Platten gleiten
dabei auf der zähen Astenosphäre und können an einigen Stellen
auseinanderdriften. Man spricht hier von divergenten Ozean- und
Kontinentalplatten. Wandern Platten aufeinander zu, werden sie als
konvergente Platten bezeichnet.
- 1.1) Schalenaufbau
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 5.3) Kilauea
- 4.2) Ätna
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
- 3.3) Vergleich
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 2.2) Ätna
1.1) Schalenaufbau
Sep 22
2008
Um das vulkanische Geschehen verstehen zu können, ist es notwendig, sich
zunächst mit dem Aufbau der Erde zu befassen.
„Die Erde ist schalenförmig aufgebaut“ und setzt sich aus dem Erdkern,
dem Erdmantel und der Erdkruste (Lithosphäre) zusammen.
Der Erdkern beträgt ca. 16% des Erdvolumens und besteht aus dem
inneren, festen und dem äußeren, flüssigen Erdkern. Seine
Hauptbestandteile sind Eisen und Nickel. In einer Tiefe von 5100 km bis
6370 km herrschen Temperaturen von 2800 – 5000 Grad.
Um diesen Kern liegt der Mantel, der die Hauptmasse der Erde (ca. 82%) darstellt. Dieser gliedert sich in zwei Zonen:
Den unteren und den oberen Mantel.
Er besteht aus Nickel, Eisen, Silizium und Magnesium. In dieser Erdtiefe von 900 km bis 2900 km betragen die Temperaturen 1700 – 2800 Grad. Hier entstehen die Magmen.
Die äußere starre Schale ist die Erdkruste (ca 2%) und reicht durchschnittlich bis in eine Tiefe von 35 km.
Sie besteht aus Silizium, Magnesium und Aluminium und wird in die untere und in die obere Kruste
unterteilt.
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 5.2) Ätna
- 1.2.1) Vulkanismus an divergenten Plattenrändern
- 4.2) Ätna
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
- 5.4) Vergleich
- 2.2) Ätna
- 3.1) Schichtvulkane
- 3.1.2) Ätna
- 3.1.1) Vesuv
1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
Sep 21
2008
Vulkanausbrüche sind Naturereignisse, die für die Menschen einerseits
faszinierende Naturschauspiele sind, andererseits aber auch Tod und
Zerstörung bringen können.
Die Insel Vulcano in Süditalien ist der Namesgeber des Wortes „Vulkan“.
Die Römer hielten diesen Berg für die „Schmiede“ ihres Gottes Vulcanus, die
nur zu Zeiten von Vulkanausbrüchen tätig war.
Heute bezeichnet man die Austrittsstellen von festen, flüssigen und gas-
förmigen Förderstoffen an der Erdoberfläche als Vulkane.
Obwohl bei allen Vulkanen Gesteinsschmelzen, sogenannte Magmen
(griech. = knetbare Masse), aus tieferen Bereichen der Erde an die
Erdoberfläche befördert werden, unterscheiden sich Vulkane hinsichtlich
ihrer tektonischen Umgebung, ihrer Form, ihres Eruptionsverhaltens und der
Beschaffenheit der Lava.
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 3.3) Vergleich
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 3.1) Schichtvulkane
- 2.4) Vergleich
- 2.1) Vesuv
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 3.2) Der Schildvulkan Kilauea
- 1.1) Schalenaufbau
- 5.3) Kilauea