5.4) Vergleich
Okt 14
2008
Der Vesuv gehört zu den tephrareichen Stratovulkanen. Seine Auswurf-
produkte setzen sich je zur Hälfte aus Tephra und aus Lava zusammen.
Bei dem lavareichen Ätna besteht „[d]ie Tephra (…) überwiegend aus
Schlacken und Lapilli[.] (…) Bimssteine sind überaus selten“.
Auf Hawaii machen „[p]yroklastische Ablagerungen (…) weniger als 1% der
Förderprodukte aus.“
Die Lavaströme des Vesuvs sind aufgrund ihrer Zähflüssigkeit und ihrer
niedrigen Temperaturen kurz und es dominiert die Aa-Lava.
Die dünnflüssigeren Lavaströme des Ätna ähneln denen des Kilauea,
erreichen jedoch nur in Ausnahmefällen Längen über drei Kilometer. Bei
beiden entstehen Pahoehoe- und Aa-Laven neben Lavatunnels und
Kissenlaven.
- 5.3) Kilauea
- 4.4) Vergleich
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 5.2) Ätna
- 4.3) Kilauea
- 3.2) Der Schildvulkan Kilauea
- 5.1) Vesuv
- 1.3) Intraplatten-Vulkanismus
- 1.1) Schalenaufbau
- 4.2) Ätna
5.3) Kilauea
Okt 13
2008
Die Dünnflüssigkeit und die hohe Temperatur der hawaiianischen
Schmelze ist für die schnellen und langen Lavaströme verantwortlich.
Die Entstehung eines Lavatunnels begünstigt das lange Fließen der
Ströme. Er entsteht, wenn sehr heiße Lava aus den Flanken austritt. Die
äußerste Schicht erstarrt durch den Temperaturunterschied. In der
entstandenen Röhre fließt die heiße Lava lange weiter, da sie nicht so
schnell abkühlt.
Die verfestigten Laven des Kilauea bestehen überwiegend aus Pahoehoe-,
Aa- und Kissenlaven. Letztere sind für das ständige Wachstum der Inseln
verantwortlich. Bei einer Unterwassereruption oder bei einem Eintritt der
Lava in das Meer entstehen durch das plötzliche Abschrecken der Lava im
Meerwasser diese runden, ovalen oder schlauchförmigen Gebilde mit einer
glasigen Kruste.
Eine besondere Lavaform, die nur auf Hawaii zu finden ist, wird ‘Pelés
Haar’ genannt. Die aufspritzenden Lavafontänen erkalten, werden vom
Winde verweht und fallen als feine ‘Glasfäden’ zur Erde zurück.
- 1.3.2) Kontinentaler Bereich
- 4.3) Kilauea
- 5.1) Vesuv
- 5.4) Vergleich
- 2.3) Kilauea
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 1.3.1) Ozeanischer Bereich
- 1) Grundlagen der vulkanischen Erscheinung
- 3.2) Der Schildvulkan Kilauea
- 5.2) Ätna
5.2) Ätna
Okt 12
2008
Die Ausbrüche des Ätna sind überwiegend effusiv. 90% der Förderprodukte
sind Laven. ‘Steckt’ die Lava tief im Förderschlot, werden Aschen, Gase
und Schlacken ausgeworfen. Diese entstehen bei der ‘explosiven
Entgasung’, bei der Lavafetzen herausgerissen werden und sich in der Luft
verfestigen. Ist der Schlot relativ hoch mit Lava gefüllt, so fallen die
Auswürfe noch flüssig auf den Boden zurück. Man bezeichnet diesen
Vorgang als ‘ejektive Tätigkeit’. Da das Gas im oberen Teil des Schlotes
entweicht, bleibt im unteren Teil die gasarme Schmelze, auch Epi-Magma
genannt, übrig. Aufgrund des geringen Gasanteils ist das Magma
hochviskos und fließt langsam aus den Spalten heraus. Die Temperaturen
der Ätna-Laven bei Dauertätigkeit und am Ende von Flankenausbrüchen
betragen zwischen 1000 und 1080° C. Kurze Ströme von ein bis drei
Kilometer Länge sind typisch für den Ätna. An diesem Vulkan dominiert
die Brocken- oder Aa-Lava.
- 5.1) Vesuv
- 3.1) Schichtvulkane
- 4.4) Vergleich
- 4.2) Ätna
- 4.3) Kilauea
- 5.3) Kilauea
- 4.1) Vesuv
- 1.1) Schalenaufbau
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 1.2.2) Vulkanismus an konvergenten Plattenrändern
5.1) Vesuv
Okt 11
2008
Die Magmen können als Pyroklastika oder als Lava vom Vulkan
ausgeworfen werden. Die chemische Zusammensetzung der Schmelze ist
für das Fließverhalten, die Fließgeschwindigkeit und die Erscheinungsform
verantwortlich. Vor allem der Anteil an Kieselsäure im Magma ist wichtig,
um Aussagen über das Fließverhalten der Lava treffen zu können. Die
Lava des Vesuvs enthält viel Kieselsäure und ist deshalb hochviskos, was
sie zähflüssig und träge werden lässt. Die Lavaströme sind kurz und lagern
sich in der Nähe des Kegels ab. Aufgrund der langsamen Fließ-
geschwindigkeit ist diese zähflüssige Lava nur wenig in Bewegung und der
Gasanteil verringert sich kaum. Kühlt die Lava ab, ist immer noch ein relativ
hoher Gasanteil in dem entstehenden Gestein vorhanden. Nach der
Erkaltung bleibt ein rauhes, blockartiges Gestein, das nach seiner Ober-
flächenform Blocklava (auch Aa-Lava) genannt wird. Eine weitere Form
von Lava ist die Pahoehoe-Lava, die auch als Seil- oder Stricklava
bezeichnet wird. Sie ist nur in der Nähe des Ausbruchsortes zu finden. Die
Schmelze ist hier noch heiß und flüssig und durch die schnelle
Fließbewegung bilden sich wulst- und strickartige Oberflächenformen.
Da die vesuvische siliziumreiche Schmelze sehr zähflüssig und daher
stark explosiv ist, werden bei einem Gipfelausbruch riesige Mengen an
Pyroklastika, die man in Lapilli, Bomben, Aschen und Bims unterteilt,
in die Luft geschleudert.
„(…) 79 n. Chr. kam es zu einer Eruption.
Millionen Tonnen Lava, Bimsstein und Asche
schossen in den Himmel. (…) Pompeji wurde
unter einer drei bis fünf Meter dicken Bimsstein-
und Ascheschicht begraben.“
Der Vesuv zählt daher zu den tephrareichen Stratovulkanen.
- 4.1) Vesuv
- 4.4) Vergleich
- 4.2) Ätna
- 6) Zusammenfassung und Wertung
- 3.1.1) Vesuv
- 3.1) Schichtvulkane
- 5.2) Ätna
- 1.2) Bewegung der Erdplatten
- 5.3) Kilauea
- 5.4) Vergleich