Wie im gestrigen Post angekündigt, will ich hier nun wieder öfters bloggen.

So sitze ich gerade am Flughafen in Zürich (ZHR) und warte auf meinen Anschlussflug nach London (London City Airport – LCY).
Ich kann erfreut feststellen, dass sich die zusätzlichen Ausgaben gegen einen Billigflug und für einen Direktflug mit Swiss Air definitiv gelohnt haben.

Der erste Flugteil wurde mit einer Avro RJ85/100 zurückgelegt und mit dem mittigen Sitzplatz 11B kann man sich natürlich in keinsterweise auch im Paket Economy beklagen. Es gab in der ersten 35 Flugminuten sowohl Getränk als auch Knabberei, daher perfekt für den zweiten Start.

Auch hier in Zürich klappt alles wunderbar und jetzt geht es in einer baugleiche Maschine wieder nach London.

Alles in allem kann ich Swiss Air nur empfehlen, schließlich gibt es auch eine Menge Meilen für Miles & More dazu ;-)

Festzuhalten bleibt:

  • Bahn doof – verspätet und das mit Verlass
  • Flug optimal – perfektes Timing und wie geplant

In diesem Sinne: beste Grüße aus London




 

Usedom, die zweitgrößte deutsche Ostseeinsel, bietet ihren Besuchern ein facettenreiches Bild. Die 40 Kilometer lange Insel im Mündungsgebiet der Oder verfügt über kilometerlange, feinsandige Strände, schmucke Seebäder und eine abwechslungsreiche Binnenküste. Bereits in den 1920er Jahren galt Usedom als die “Badewanne Berlins”. Noch heute sind die Strände Usedoms die größte Attraktion der Insel. Das Usedom zu den sonnenreichsten Regionen in Deutschland zählt ist ein weiteres Plus für einen rundum gelungenen Badeurlaub. Das Hinterland der seenreichen Insel beeindruckt, zwischen Reetdachhäusern und Windmühlen, mit maritimen Charme und ist ein Domizil für Wanderer und Radler. Zahlreiche Galerien und Museen öffnen auf Usedom ihre Pforten und bewahren das kulturelle Erbe der Insel. Der östliche Teil der Insel zählt seit 1945 zum polnischen Staatsgebiet. Die Einkaufsstadt Swinemünde ist zu Fuß oder per Boot auf kurzen Wegen zu erreichen.

Touristen finden auf Usedom Übernachtungsmöglichkeiten aller Geschmäcker und Kategorien. Die Palette reicht von der gemütlichen, familiengeführten Pension über das Ferienhaus auf Usedom hinter den Dünen bis hin zum noblen Aparthotel oder dem urigen Naturcampingplatz. Die Insel ist über zwei Klappbrücken, unweit von Wolgast und Anklam, mit dem Festland verbunden. Eine Inselbahn verkehrt täglich zwischen Peenemünde und Zinnowitz, sowie zwischen Ahlbeck und Wolgast.

Von Anklam kommend gelangen Touristen nach Usedom, der ältesten Siedlung auf der Insel. Ein Relikt vergangener Tage ist das Anklamer Tor, welches ein Heimatmuseum beherbergt. Über die Flora und Fauna der Insel kann man sich im Naturparkzentrum informieren. Auf dem Schlossberg erinnert ein Kreuz an die Christianisierung der Insel durch Bischof Otto von Bamberg.

Im Osten Usedoms befindet sich Heringsdorf, der bekannteste Touristenort der Insel. Blickfang am weiten Sandstrand ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas, welche 508 Meter in die Ostsee ragt. In Heringsdorf lag die Wiege des Ostsee-Tourismus. Bereits 1825 tummelten sich erste Badegäste in den Fluten der Ostsee. Verspielte Villen der Bäderarchitektur säumen die Straßen und bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten. Heringsdorf galt seit jeher als Künstlerdomizil. So erinnert in der “Villa Irmgard” eine Ausstellung an den Schriftsteller Maxim Gorki. In der Villa Oppenheim werden Besucher auf die Spuren des Malers Lyonel Feininger stoßen.

Auch Ahlbeck zählt zu den Kaiserbädern und Publikumsmagneten auf Usedom. Das Wahrzeichen der Insel schlechthin ist die 1898 erbaute, von Türmchen bekrönte Seebrücke, welche durch Loriots Kino-Klassiker “Papa ante Portas” weithin bekannt wurde. Von der Seebrücke starten täglich Ausflugsboote in das benachbarte Polen. Verdunkeln Wolken den Strand Ahlbecks, sorgt die Ostseetherme für ungetrübten Badespaß. Das Leben am Meer in früheren Zeiten beleuchtet eine Ausstellung in der Heimatstube.

Ein erholsamer Urlaub lässt sich in Bansin verbringen. Am bis zu 50 Meter breiten Strand findet man garantiert ein ruhiges Plätzchen. Geschmackvolle Unterkünfte befinden sich in den schmucken Bauten aus der Kaiserzeit entlang der Bergstraße. Kontraste setzt das Tropenhaus, wo Affen und Schlangen bestaunt werden können. Natur pur erwartet Besucher am idyllischen Schloonsee.

Koserow trägt den Beinamen “Bernsteinbad” und befindet sich an der schmalsten Stelle der Insel. Ins Auge fallen die Salzhütten, welche einst zur Konservierung von Fisch dienten. Heute kann man in den kleinen Fachwerkhäuschen leckeren Ostseefisch verspeisen, Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstehen oder den Bund fürs Leben schließen. Ein Kleinod der ganz anderen Art schuf sich der Maler Otto-Niemeyer-Holstein in einem ausgedienten S-Bahn-Waggon. Heute ist Lüttenort ein Eldorado für Kunstbegeisterte. Ausstellungen und Workshops erinnern an den Ostseemaler und Naturliebhaber.

Trockenen Fußes ins Meer abtauchen kann man in Zinnowitz. Die Tauchgondel an der Seebrücke hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Mehr als 1.000 Besucher finden auf der Ostseebühne Platz. Gut besucht ist die Anlage, wenn jährlich die Vineta-Festspiele an das Atlantis der Ostsee erinnern.

Bis 1989 galt Peenemünde als militärisches Sperrgebiet. Heute gibt ein Freilichtmuseum Einblicke in die Raketenversuchsanstalt Wernher von Brauns. Mitmachen, Anfassen und Ausprobieren erwünscht sind in der Erlebnisausstellung “Phänomenta” Während eines Rundfluges können Urlauber die Schönheit Usedoms aus der Vogelperspektive erleben.
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Die Garden Route erschließt die Südküste Südafrikas für den Tourismus und zählt zu den schönsten Ferienstraßen der Welt. Auf 750 Kilometern verläuft die malerische Panoramastraße entlang der Küste des Indischen Ozeans und garantiert herrliche Ausblicke auf die faszinierende Landschaft Südafrikas. Erste Siedler gaben dem romantischen Streckenabschnitt seinen Namen und glaubten wohl, ein Stück vom Paradies vor Augen zu haben. Dem gibt man auch Jahrhunderte später gern Recht, wenn man zwischen den Weiten des Meeres, imposanten Bergketten und idyllischen Ortschaften der ganzen Faszination der Garden Route erliegt.

Etwa 1,5 Autostunden trennen Südafrikas Touristen-Mekka Kapstadt vom malerischen Städtchen Hermanus, wo die Garden Route ihren Anfang nimmt. Einst gingen hier Wale ins Netz. Heute ziehen die majestätischen Tiere vor den Augen staunender Touristen ihren Nachwuchs groß und finden jedes Jahr aufs Neue ihren Weg von der Antarktis zurück nach Hermanus. Eindrucksvolle Ausblicke auf dieses Naturschauspiel eröffnet der Cliff-Walk. Südafrika in Feierlaune erleben Touristen beim traditionellen Wal-Festival im Oktober.

Als geschichtsträchtigster Ort entlang der Garden Route gilt Mossel-Bay. Hier trafen Seefahrer aus Europa im 15. Jahrhundert auf die afrikanischen Ureinwohner. Die historische Altstadt lohnt es, auf den interessanten Themenwegen zu erkunden. Ein Lächeln auf den Lippen haben Touristen, wenn sie das erste Postamt Südafrikas besichtigen. Der Post Office Tree, ein Stiefel, welcher an einem Milkwood Baum befestigt ist, besiegelte im 16. Jahrhundert die Postbeförderung in Südafrika.

Historischen Charme verkörpert auch Swellendamm. So finden Touristen hier zahlreiche Bauten im holländischen Stil, wie das Drostdy Gebäude, welches einst als Gefängnis fungierte. Aktivurlauber schätzen eine Kanufahrt auf dem Breede River oder verbessern auf dem Golfplatz ihr Handicap. Auf Safari gehen können Besucher im Bontebok Nationalpark.

Einst war die Halbwüste Karoo von Straußenfarmen übersät. Von der erfolgreichen Geschäftstätigkeit künden die stolzen Federpaläste. Der Tradition Folge leisten heute zwei Straußenfarmen, welche als Publikumsmagneten an der Garden Route gelten. Hier erfahren Touristen nicht nur Interessantes über die Tiere, sondern können sich auch als Reiter versuchen oder bei spannenden Straußenrennen zuschauen.

Knysna gilt als der wohl idyllischste Ort entlang des Streckenverlaufs. Die Lagune wird von den Knysna Heads beherrscht. Die Felsenklippen bieten gigantische Ausblicke auf das tosende Meer und die wildromantische Landschaft. Knysna ist ein beliebter Touristenort, welchem nachgesagt wird, die besten Austern Südafrikas zu servieren.

Als Juwel an der Garden Route lässt sich Plettenberg Bay beschreiben. Sonne satt und die schönsten Strände Südafrikas ziehen Besucher aus aller Welt magisch an. Das Seebad wird, auf Grund seiner flach abfallenden Strände, besonders von Familien mit Kindern geschätzt. Wunderschöne Klippenwanderungen lassen sich auf der Halbinsel Robberg unternehmen.

In Port Elisabeth findet die Garden Route ihren Abschluss. Der gemütliche Ferienort an der Algoa Bay trägt Beinamen wie die freundliche oder die windige Stadt. Turbulenter Mittelpunkt Port Elisabeths ist der drittgrößte Hafen Südafrikas. Einen schönen Rundblick bietet der Aussichtsturm Campanile. Um die 1885 erbaute City Hall wechseln auf dem Trödelmarkt zahlreiche Sammlerstücke und Unikate ihre Besitzer. Eine Ausstellung beleuchtet den Naturraum Ozean. An den Strandabschnitten Humewood und Hobie lässt es sich herrlich relaxen und man findet Gelegenheit, die unvergesslichen Eindrücke einer Tour entlang der Garden Route auf sich wirken zu lassen.

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Der letzte Beitrag in diesem Blog ist ja nun auch fast zwei Jahr und war dieser hier.
Aus dem Grund habe ich mich entschlossen hier wieder aktiver zu bloggen.

Die Richtung geht nun etwas vom wissenschaftlichen Thema zu Vulkanen aus Italien und Hawaii weg zu meinen Erfahrungen in Sachen Reise und gerade auch Flieger und Fluggesellschaften, da es hier das meiste zu erzählen gibt, wenn man oft unterwegs ist.

So war ich Anfang September 2010 auf einer Konferenz in Paris eingeladen und mit meiner Kollegin bin ich ab dem Flughafen in Nürnberg mit Air France geflogen. Die Buchung erfolgt für den Arbeitgeber aus einem Reisebüro, da wir online Probleme haben, die Spesen entsprechend einzureichen und abzurechnen.
Aber das war ansich kein Problem und so konnten wir eben direkt von Nürnberg nach Paris fliegen.
Für Air France flog eine Tochtergesellschaft beziehungsweise wurden deren Flugzeuge benutzt und so war es doch eher abenteuerlich mit einem knapp 68-Sitze-Flugzeug zu fliegen.

Aber wir sind jeweils wohlbehalten und sicher und vor allem ohne Verzögerung angekommen.
Das lobe ich mir und war nun mein kurzer Bericht über den Ausflug nach Paris.

ABER worüber ich hier eigentlich ranten wollte sind Billigflieger.
Einerseits zocken selbige ganz schön bei der Bestellung online ab, andererseits sind sie trotzdem nicht so wirklich günstig.
Denn auch wenn ein Flug nur 20 € kostet, muss man normalerweise doch erhebliche Anreisewege in Kauf nehmen oder landet irgendwo in der Pampa.
So geht es morgen mit mir zum Beispiel nach London, genauer zum London City Airport, da ich genau in diese Gegend zu einer Expo muss.
Da bringt es natürlich nichts, wenn ich mit einem der billigen Fluggesellschaften von München-Memmingen nach London Stanstedt fliege und dann quer durch ganz London tingeln muss, bis ich am gewünschten Ziel bin.
Klar, es gibt Ausnahmen und auch richtig gute Billigflieger aber es ist nicht eben jede Fluggesellschaft wie die andere.

Um also die innerstädtische Reise morgen zu vermeiden fliege ich wieder direkt von Nürnberg nach London City Airport aber eben mit einem Flug der 4x soviel kostet, dafür aber direkt geht.

Weiteres gibt es dann im Laufe der Woche, hoffenltich schaffe ich es auch noch ein paar Fotos zu machen.

Stay tuned!