Wer eine Reise plant, überlegt zunächst wo es hingehen soll und welche Art von Urlaub geplant ist. Reist man privat oder geschäftlich, wird es eine Rundreise, ein Strandurlaub oder ein Städtetrip. Abhängig von der Art der Reise, der Reiseteilnehmer und natürlich den individuellen Bedürfnissen, kann man sich überlegen, ob man den Urlaub lieber im Hotel oder in einer Ferienwohnung verbringen will. Natürlich gibt es noch andere Unterkunftsarten, wie Jugendherbergen, Camping oder eine Schiffsreise. Die am meisten verbreiteten Unterbringungsarten sind aber Hotel und Ferienwohnung.

Ein Hotel eignet sich besonders gut für Geschäftsreisende, da mit dem Hotelzimmer ein Allround-Paket gebucht wird. Das Hotelzimmer ist sauber, bietet frische Handtücher und Bettwäsche, und es wird vom Hotel-Personal regelmäßig gereinigt. Oft bieten Hotels komfortable Zusatzleistungen, wie Sauna, Schwimmbad, Restaurant und Bar. Hier kann sich der Gast wohlfühlen und entspannen und muss sich um nichts kümmern. Ein Hotelzimmer ist in der Regel für ein bis zwei Personen ausgestattet, ideal also für Alleinreisende und Paare. Es gibt allerdings auch Familienhotels, die wie der Name schon sagt auf Familienfreundlichkeit ausgelegt sind. Auch bei Städtereisen eignen sich Hotels optimal, da sie je nach Angebot zentral gelegen sind und für kurze Aufenthalte gebucht werden können. Für wenige Tage kann man sich vollkommen zurücklehnen und die alltägliche Arbeit ruhen lassen. Dafür ist der Preis im Gegensatz zu einer Ferienwohnung oft erheblich höher, besonders bei einem Luxushotel. Der Preis ist natürlich abhängig von der Ausstattung des Hotels. Hinzu kommen Kosten für die Verpflegung. Im Hotelzimmer sind in der Regel keine Kochmöglichkeiten vorhanden, gegessen werden muss im Restaurant.

Etwas anders sieht es mit Ferienhotels oder Club-Anlagen aus. Hier ist die Verpflegung in Form von Frühstück, Halb- und Vollpension oder All-Inklusive vorhanden. Die Kosten dafür sind im Gesamtpreis des Urlaubspaketes eingerechnet. Auch hier kann man sich vollkommen entspannen und muss sich um nichts kümmern. Ferienhotels liegen aber oftmals etwas abgelegen, somit wird viel Urlaubszeit in der Hotelanlage verbracht. Ideal ist das bei einem Entspannungsurlaub am Strand, wo man einfach nur die Seele baumeln lässt.

Ferienwohnungen hingegen bieten den Gästen ein hohes Maß an Flexibilität, da man sich wie zu Hause fühlen kann. Privatsphäre hat hier Vorrang im Gegensatz zur Anonymität im Hotel. Man bleibt unter sich und muss nicht mit anderen Gästen den Pool oder den Speisesaal teilen. Eine Ferienwohnung bietet genügend Platz für die ganze Familie. Eine eigene Küche, Wohnzimmer und Bad gehören meist zur Ausstattung. Man kann sich selbst versorgen und spart bei der Verpflegung, da man nicht außerhalb Essen gehen muss. Allerdings bleibt die Arbeit des Kochens und Putzens an den Urlaubern hängen. Ein komplettes zurücklehnen und entspannen ist in einer Ferienwohnung nicht möglich. Einige Alltagspflichten werden mit in den Urlaub genommen. Ferienwohnungen sind besonders gut geeignet, wenn man mit mehreren Personen verreist. Da die Kosten für eine Ferienwohnung in der Regel günstiger sind als die Unterbringung im Hotel, können hier auch optimal mehrere Wochen verbracht werden.

Bei der Entscheidung, welche Unterkunft für die nächste Reise in Frage kommt, sollte auch die Anreise berücksichtigt werden. Ein Ferienhotel wird häufig als Pauschalangebot mit Flug gebucht. Damit ist der Transfer vom Flughafen zum Hotel oft im Paket inbegriffen. Bei der Buchung einer Ferienwohnung muss die Anreise selbst organisiert werden. Da man für den Urlaub in der Ferienwohnung mehr Gepäck benötigt, da man Handtücher und Bettwäsche meistens selber mitbringen muss, ist die Anreise mit dem Auto optimal geeignet. Reiseziele sind dann eher in den umliegenden Feriengebieten, die mit dem Auto gut erreicht werden können. Aber auch bei Rundreisen mit dem Auto können Ferienwohnungen in die Reiseplanung gut einbezogen werden. Für welche Art der Unterbringung man sich letztendlich entscheidet, hängt ganz von den persönlichen Bedürfnissen ab. Denn schließlich soll der Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres werden und man soll sich erholen und entspannen.




 

Zelten erfreut sich besonders bei jungen Menschen allgemeiner Beliebtheit. Wer auf Luxus verzichten kann, kann mit einem Zelt einen preiswerten Urlaub verbringen. Den Urlaub kann man auf zwei verschiedenen Weisen verbringen. Die einen schlagen auf einem Zeltplatz Ihr Zelt auf und bleiben die ganze Zeit über an einem Ort. Die anderen nutzen Ihr Zelt und den Rucksack, um verschiedene Orte kennenzulernen. Dabei fahren Sie entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn oder mit dem eigenen PKW. So kann es durchaus passieren, dass sie Ihr Zelt jede Nacht an einem anderen Ort aufstellen. Natürlich existieren auch noch gänzlich andere Arten von Zelten, wie ein Bootszelt, als praktischer portabler Schutz auf einem kleinen Boot oder auch ein Garagenzelt, mit dem man sein Auto vor den Witterungseinflüssen schützen kann. Von diesen Zelten soll hier aber weniger die Rede sein – es geht vielmehr um die touristische Nutzung dieser sehr alten menschlichen Errungenschaft.

In Norwegen, Schweden Irland und Spanien ist es erlaubt, mehrere Nächte in der freien Natur mit einem Zelt zu übernachten. Dies ist ebenfalls in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen möglich. Wer also ein wildromantisches Zeltabenteuer erleben möchte, der sollte in diesen Ländern sein Zelt aufschlagen. Natürlich gilt beim Zelten in der freien Natur dieselbe Regel wie auf einem Zeltplatz. Der Müll ist auf jeden Fall mitzunehmen und zu entsorgen, so dass die Natur nicht beschmutzt wird. Ein Feuer sollte ebenfalls nur unter besonderer Vorsicht gemacht werden, so dass für Mensch und Natur keine Gefahr besteht.

Mit dem Zelt durch Europa

Prinzipiell gibt es überall in Europa beliebte Orte, an denen man mit einem Zelt Urlaub machen kann. Italien war und ist immer noch das Urlaubsland Nummer eins für Zeltbegeisterte und Camper. Im ganzen Land finden sich ausreichend Campingplätze, auf denen man übernachten kann. Einige bieten sogar ein Kinder- und Abendprogramm, so dass man durchaus längere Zeit in einer Gegend verweilen kann. Mittlerweile gibt es auch Campingplätze mit Poolanlagen und Golfplätzen, so dass Sie auch in einem Zelturlaub nicht auf Luxus verzichten müssen. Auch Spanien, Bulgarien, Frankreich und Kroatien haben einige interessante Campingplätze zu bieten. Wer lieber in den Norden möchte, kann vor allem in Dänemark und Norwegen gut mit dem Zelt Urlaub machen. Doch auch alle anderen europäischen Länder, inklusive Deutschland, sind zu den entsprechenden Jahreszeiten für einen Urlaub mit dem Zelt geeignet.

Was sollte man bei einem Campingurlaub beachten

Zum einen sollte man sich erkundigen, wo das Zelten in dem gewünschten Urlaubsland erlaubt ist. In vielen Ländern ist wildes Zelten verboten und wer erwischt wird, der muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Zum anderen sollte man auch das Wetter in der jeweiligen Region in Betracht ziehen. Ein Zelturlaub mit Dauerregen ist wahrlich keine Freude. Bei der Planung des Campingurlaubs sollte an verschiedene Dinge gedacht werden. Zum einen sollte man natürlich ein gutes Zelt haben, welches vor allem wasserdicht ist. Dies ist nicht nur für eventuellen Regen wichtig, sondern auch wegen des Morgentaus. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass die Zeltheringe auch für einen harten Boden geeignet sind. Im Zweifel sollten also lieber die Stabileren gekauft werden. Eine Isomatte und gute Schlafsäcke sollten auf keinen Fall fehlen. Besser ist es einen wärmeren Schlafsack einzupacken. Sollte es zu warm werden, kann er geöffnet werden. Ist der Schlafsack zu kalt, ist es deutlich unangenehmer. Wenn sich die Zeltplätze in Wassernähe befinden, kann es in den Nächten auch im Sommer recht kühl werden. Einige Camper nehmen deshalb auch im Sommer Jogging Anzüge für den Fall mit, dass es sehr kühl wird. Anti-Mückenmittel sollten sich ebenfalls im Gepäck befinden, denn beim Übernachten im Freien lässt sich eine Begegnung mit diesen Tieren nicht vermeiden. Es empfiehlt sich, vor allem Kleingeld mit in den Zelturlaub zu nehmen. Dieses kann zum Beispiel für münzbetriebene Waschmaschinen wichtig sein.

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Die Zahl spezieller Reiseangebote nimmt in Deutschland immer mehr zu. Eine der Gruppen, auf die sich die Hotels und Reiseveranstalter in Deutschland einstellen, sind kleine und große Familien. Bereits bei der Urlaubsplanung stoßen manche Familien schon an Ihre Grenzen. Unterschiedliche Interessen und/oder ein enges Budget erschweren eine schnelle und problemlose Planung. Gerade auch für Alleinerziehende oder Großfamilien ist es nicht einfach ein passendes Ziel zu finden. Oft bieten Hotels für diese Gruppen kein, oder aber ein sehr teures Angebot an. Um diese Gruppen bemühen sich spezielle Familienhotels. Ob individuellen Urlaub oder aber Pauschalurlaub mit Erlebnismöglichkeiten für Groß und Klein, die Auswahl ist groß.

Wichtig für Alle sind jedoch die auf Kinder speziell zugeschnittenen Unterbringungen. Ob kleine Räume für Alleinerziehende, mehrere Räume mit Verbindungstür, bis hin zu Mehrbettzimmern für die große Familie. Auch an die Sicherheit, wie z.B. Steckdosensicherungen, wird hier gedacht. Babyausstattungen, wie Wickelauflagen, Babystühle und Betten sowie Babyphone, erleichtern schon die Anreise. Auch bei der Verpflegung kann man zwischen der erholsamen Vollverpflegung (All Inclusive) bis hin zur selbst nutzbaren Küche für den Eigenversorger wählen.

Der eben genannte Sicherheitsaspekt ist natürlich in einem Kinderhotel oder Familienhotel für das ganze Haus und das angrenzende Gelände wichtig. So bieten viele Familienhotels sichere Spielzimmer und gesicherte Außengelände damit Eltern sich beruhigt zurück lehnen können. Die Betreuung durch pädagogisch geschultes Personal ist ein weiterer wichtiger Punkt. Vom Baby bis hin zum Teen gibt es maßgeschneiderte Angebote für jedes Alter. Und für die Eltern locken Wellness und Entspannung. Massagen, Sauna und ein bisschen Zeit für sich selber helfen, Kraft für den Alltag zu sammeln.

Am Abend bieten die Familienhotels Unterhaltung für die ganze Familie. Veranstaltungen und Themenabende bringen nicht nur die Familien zusammen, sondern bieten auch die Möglichkeit Kontakt zu anderen Familien zu finden. Für Alleinerziehende, oder Familien bei denen ein Elternteil nicht mitreisen kann, bietet dies die Chance anregende Gespräche mit anderen Reisenden zu führen, während bei den Kindern neue Freundschaften geschlossen werden. Viele Aktivitäten sind natürlich orts- und jahreszeitenabhängig. Im Sommer bieten die Familienhotels Spiel und Spaß im oder am Wasser für Groß und Klein. Aber auch Canyoning, Rafting oder Klettern im Seilgarten sind sehr beliebt. Klassiker ist dieser Urlaub in Verbindung mit Pferden. Ein entsprechender Unterricht ist hier schon für die ganz Kleinen möglich. Die schönen Umgebungen laden den Fortgeschrittenen zu ausgiebigen Ausritten ein. Im Winter bieten viele Hotels im Süden Skikurse vom Windelalter bis hin zum Erwachsenen an. Streichelzoos, Kochkurse für Kinder, Kinoabende sowie Nachtwanderungen sind Ganzjahresangebote.

Für jeden ist etwas dabei

In Deutschland sind Familienhotels flächendeckend zu finden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Hotels an den Küsten und in den Bergen. Aber auch in der Nähe von bekannten Freizeitparks locken einige Unterkünfte mit kompletten Arrangements. Im Gegensatz zu normalen Urlaubshotels bieten Familienhotels ein komplettes Rundumpaket an. Dadurch können alle Familienmitglieder ihren eigenen Interessen unter fachmännischer Betreuung nachgehen, und dennoch kann die komplette Familie zusammen Zeit genießen. Und wer es lieber etwas individueller mag: der nutzt die hervorragenden und sicheren Unterkünfte, und plant sein Freizeitprogramm selber. Schon für ein Wochenende, einen Kurzurlaub oder für den kompletten Jahresurlaub: ein Familienhotel lohnt sich für jede Familie.

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Die Toskana ist vielleicht der Inbegriff für Urlaub in Italien. Jahr für Jahr zieht es viele Besucher in diese reizvolle Region. Die hügelige Landschaft der Toskana ist geprägt von Pinienwäldern, Olivenhainen und Weinbergen. Hier zwischen Florenz und Siena liegt auch das Anbaugebiet für den berühmten Chianti, den Weinkenner sehr schätzen. Die Toskana ist reich an Sehenswürdigkeiten, gesegnet mit einer abwechslungsreichen Landschaft und traumhaften Stränden am Mittelmeer. Das alles, zusammen mit den kulinarischen Köstlichkeiten, die hier produziert werden, bietet einen Genuss für alle Sinne. Hier kommt der Naturliebhaber ebenso auf seine Kosten, wie der kulturell interessierte Besucher oder der Erholungssuchende.

Die ersten Sehenswürdigkeiten, die Vielen zur Toskana einfallen, sind der Schiefe Turm in Pisa und die an Kulturschätzen reiche Stadt Florenz. Ein Bummel durch die zum Weltkulturerbe zählende Altstadt von Florenz ist der Höhepunkt einer Reise durch die Toskana. Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ist überwältigend und können hier gar nicht alle erwähnt werden. Der Dom mit seiner eindrucksvollen Kuppel, die berühmte Brücke Ponte Veccio, wo ein Goldhändler am andern logiert und dann natürlich die Uffizien. Einst als Verwaltungsgebäude der Medici errichtet, ist es heute das Museum für italienische Malerei und klassische Kunst. Nicht versäumen dürfen Kunstinteressierte den Palazzo Pizzi: Hier ist die Privatsammlung der Familie Medici mit eindrucksvollen Werken untergebracht. Für viele Toskanaliebhaber gilt aber Siena mit ihren Kuppeln und Türmen als die schönste Stadt. Siena hat seinen mittelalterlichen Charme im Zentrum erhalten und der Kulturinteressierte kommt hier voll auf seine Kosten. San Gimignano wird schon von Weitem sichtbar, wenn man die Stadt besuchen möchte. Ihre unverwechselbare Silhouette mit den vielen hoch aufragenden Türmen haben ihr den Beinamen “Manhattan der Toskana” eingebracht. Die Geschlechtertürme sind die Wahrzeichen dieser mittelalterlichen Stadt und der Kenner bummelt am späten Nachmittag durch die Gassen, wenn die Besucherströme nachlassen.

Die Mittelmeerküste der Toskana erstreckt sich über mehr als 300 Kilometer und jeder Erholungssuchende findet hier sein Plätzchen. Es kann zwischen öffentlichen Badeanstalten, den Bagni, oder den frei zugänglichen Stränden gewählt werden. Wer den Strand eines Bagni bevorzugt, kann dann die Sportangebote wie Tauchen, Surfen oder Segeln nutzen. Besonders reizvoll ist die Etruskerküste, die abwechslungsreichen Küstenabschnitte liegen zwischen Livorno und Piombino. Hier wechseln kleine romantische Buchten mit langen Sandstränden und bizarren Felsformationen ab. Südlich von Cecina Mare beginnen die langen Sandstrände, die flach ins Meer abfallen und deshalb von Familien mit Kindern besonders geschätzt werden. Mit dem reizvollen Hinterland, das für Wanderungen und Radtouren wie geschaffen ist, kann der Badeurlaub in der Toskana sehr vielseitig werden. Man erreicht es auch bequem mit einem lokalen Busunternehmen, wenn man nicht selber fahren möchte.

Ein Genuss für den Gaumen ist die toskanische Küche und Pizza spielt dabei nicht die Hauptrolle, obwohl man überall Pizzerien findet. Die traditionelle Küche verwendet Nahrungsmittel aus der heimischen Region und Fisch, Huhn und Kaninchen bilden die Grundlage dafür. Berühmt ist die Toskana für ihre Pilze, vor allem Trüffel, und das hier gewonnene Olivenöl wird überall verwendet. Traditionelle Gerichte sind einfach, aber äußerst schmackhaft, denn die Bewohner konnten früher nur einfache Lebensmittel verwenden. Heute verwöhnen erstklassige Restaurants und gemütliche Lokale die Gäste mit den toskanischen Spezialitäten und hervorragenden Weinen.

Genauso vielseitig wie das Land sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten in der Toskana. Zahlreiche Campingplätze stehen Natur liebenden Urlaubern zur Verfügung. Wer es etwas komfortabler haben möchte, hat eine große Auswahl an Hotels aller Kategorien. Sehr beliebt ist der Urlaub in der Toskana im Ferienhaus, wo man völlig zwanglos seine Ferien genießen kann. Etwas Besonderes ist die Übernachtung in einem der vielen Weingüter, Weinprobe inklusive. Eine etwas andere Art ist die Unterbringung in einem Privatzimmer oder Ferienwohnung der Agriturismo, Urlaub auf dem Bauernhof. Eben Urlaub für alle Sinne in der Toskana…

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London ist eine der schönsten Metropolen der Welt. Mit ihrer ehrwürdigen Geschichte, den daraus resultierenden Sehenswürdigkeiten und der Lebensart der Londoner zieht sie jedes Jahr viele Besucher magisch an. Auch ich bin ein großer London Fan und bereise die Stadt mindestens zweimal pro Jahr. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ein paar interessante Tipps und ein wenig Insiderwissen rund um die Stadt preisgeben.

Das Wetter
Ein Thema, das irgendwie immer alle bewegt. Wenn ich erzähle, dass ich nach London fahre, höre ich immer wieder: „Da regnet es doch ständig. Und der Nebel erst.“ Das Wetter ist deutlich besser, als man annimmt. Im Sommer ist es nicht zu heiß, im Winter fallen die Temperaturen selten unter null Grad. Schnee in London? Wenn Sie welchen sehen, dann machen Sie unbedingt ein Foto davon. Es ist ein seltener Anblick. Nebel? Ich habe noch keinen erlebt. Die Gerüchte um den Nebel kommen aus früheren Zeiten, als in London noch mit Kohle und Gas geheizt wurde und durch die Schornsteinausstöße, vermischt mit den Industrie- und Autoabgasen, sich Nebel bildete. Diese Zeiten sind aber lange vorbei. Die Luftqualität in London ist genauso gut oder schlecht wie in anderen Großstädten. Und was ist nun mit dem Regen? Um diese These mit einem Vergleich zu entkräften: in London regnet es weniger als in Rom. Es regnet vielleicht öfter als in Rom, aber die Niederschlagsmenge ist geringer. Das Wetter in London ist also perfekt für einen Städtetrip. Und das zu jeder Jahreszeit. Wer es doch etwas wärmer und wetterbeständiger mag, sollte in den Monaten Mai bis September reisen.

Unterkünfte
London bietet eine Vielzahl an Unterkünften an. Man sollte also im Vorfeld einen Blick auf den Stadtplan werfen und sich überlegen, was man von der Unterkunft erwartet. Wo soll sie liegen? Welchen Komfort soll sie bieten? Ich übernachte meist im Stadtteil Bayswater. Hier gibt es unter anderem ein Hotel, das kleine und gut eingerichtete Apartments vermietet. Die Lage ist einfach perfekt. Zwei U-Bahn Stationen, eine Bushaltestelle und der Kensington Gardens sind in unmittelbarer Nähe. Bis zum Oxford Circus sind es vier Stationen mit der U-Bahn. Das Shoppingcenter „Westfield Shopping Center“ ist nur zwei U-Bahn Stationen entfernt. Für Shoppingsüchtige somit eine gute Ausgangslage. Einige gute Restaurants und drei Supermärkte sind ebenfalls nur eine Straße weiter. Und wer mit Kindern reist – bis zum nächsten Spielplatz sind es zwei Minuten zu Fuß. Was will man mehr?

Sehenswürdigkeiten
Ich möchte an dieser Stelle nicht die typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt nennen. Die kennt jeder, auch wenn er noch nie in London war. Nein, ich möchte ein paar nette Orte in der Stadt nennen, die auch sehr lohnenswert sind und die Abseits der Touristentrampelpfade liegen. Da wäre zum Beispiel der schönste Dachgarten Londons, der sich in der Kensington High Street versteckt. Auf dem Dach des ehemaligen Kaufhauses Derry & Toms gelegen, kann man dort wunderbar entspannen und den Tag genießen. Mehrere Restaurants, sprudelnde Springbrunnen und zwitschernde Vögel laden dort zu Verweilen ein. Die gesamte Dachterrasse ist in etwa so groß wie drei Fußballfelder und ist reich mit Bäumen, Sträuchern und Rasen verziert. Dieses Paradies muss man einfach gesehen haben. Schon allein, weil es in einem solchen Kontrast zur sonst recht turbulenten Stadt steht.
Der zweite Tipp ist die National Gallery am Trafalgar Square. Der Eintritt ist frei. Und auch wer kein Freund von klassischen Gemälden ist, sollte einen kurzen Blick hinein werfen. Denn wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, van Goghs „Sonnenblumen“ im Original bewundern zu können. Diese hängen im Raum 45, direkt rechts hinter dem Eingang. Für alle „Entdecker“ sollten die Märkte in London ein guter Anlaufpunkt sein. Covent Garden oder Camden Market sind bekannte Märkte in Londons Innenstadt. Aber kennen Sie Spitalsfield an der Columbia Road? Ein wunderschöner überdachter Markt mit vielen Blumen und farbenfrohen Ständen.

Allgemeine Tipps
Um London entspannt erleben zu können, sollte man einige Dinge beachten. Meiden Sie die U-Bahn und den Bus während der Stoßzeiten. Alles ist dann überfüllt und es macht keinen Spaß. Nehmen Sie zu diesen Zeiten lieber ein Taxi. Der Fahrpreis ist günstig und man erlebt etwas. Sollten Sie besonders viel Wert auf Umweltschutz legen, wie „normale“ PKW auch, wurden in London auch diverse Taxen einem Autogas Umbau unterworfen.
Probieren Sie einfach mal die englische Küche. Sie ist deutlich besser als ihr Ruf. Fish & Ships kann man sehr gut auf den Märkten essen. Oder gönnen sie sich ein Sandwich von Pret a Manger, einer britische Sandwich-Kette. Diese werden immer frisch in den Geschäften zubereitet und schmecken wirklich lecker. Zudem kann man dort ein wenig entspannen und neue Kraft für weitere Exkursionen durch die Stadt sammeln.

Wenn Sie eine Wachablösung sehen möchten, dann besuchen Sie die am Horse Guards. Diese Wachablösung ist nicht so überlaufen und man sieht auch etwas, als wenn man sich mit tausenden anderen Schaulustigen vor dem Buckingham Palace zur Wachablösung versammelt.

Fußballfans aufgepasst: London besitzt allein vier Vereine die in der Premier-League spielen. Wollen Sie bei der Stadionbesichtigung nicht zu sehr als deutscher Tourist auffallen, dann besorgen Sie sich vorher einen ortsüblichen Fanschal.

Sollten Sie eine preiswerte Stadtrundfahrt suchen, dann unternehmen Sie diese doch einfach mit den öffentlichen Bussen. Die Route 2 (Start Oxford Circus) fährt Sie zum Beispiel vom Oxford Circus, über die Regent Street zum Piccadilly Circus. Weiter geht es Richtung Leicester Square, Trafalgar Square, dem wundervollen Eingang zur Paradestraße am Green Park, Downing Street No. 10 und Big Ben nach Westminster. Eine perfekte Strecke, um die Stadt kennen zu lernen. Wenn sie dann an der Westminster Bridge aussteigen, über die Themse gehen und auf der anderen Seite in Richtung Tower laufen, kommen sie am London Eye, London Aquarium und das Golden Hinde Segelschiff, das besichtigt werden kann, vorbei. Reisen Sie nach London und ich verspreche Ihnen, Sie werden die Stadt lieben.




 

Sylt – Warum “die Insel” etwas ganz Besonderes ist

Urlaub auf Sylt – die größte deutsche Nordseeinsel ist für viele Urlauber zugleich auch die schönste unter ihnen. Wer sich einmal den frischen Nordseewind um die Nase hat wehen lassen, wer die kilometerlangen Sandstrände genossen hat, wer in den Dünen gewandert ist und die herrlichen Orte auf Sylt erlebt hat, der wird immer wiederkommen wollen.

Der besondere Charme von Sylt, das Insider gern auch nur “die Insel” nennen, liegt in seiner Vielfalt. Egal, ob man Ruhe und Naturgenuss sucht, ob man Sportmöglichkeiten nutzen möchte, ob man sich für Kultur und Geschichte interessiert oder ob man gern die Nacht zum Tag macht, ausgeht, tanzt und die lockeren Seiten des Lebens genießt – Sylt hat einfach für jeden Geschmack etwas zu bieten und ist dabei groß genug, jeden nach seiner eigenen Façon glücklich werden zu lassen. Will man zum Beispiel mit der exklusiven Welt in Kampen rund ums legendäre “Gogärtchen” und seinen schicken V.I.P.-Gästen nichts zu tun haben, so kann man dieser Art von Unterhaltung in Orten wie Hörnum oder Rantum völlig aus dem Weg gehen. Interessiert man sich umgekehrt weniger für die Erholung in der Natur, sondern sucht das lebendige Stadtleben sowie gute Shoppingmöglichkeiten, so ist man z. B. in Westerland bestens aufgehoben.

Die Insel Sylt besteht aus fünf Gemeinden mit insgesamt zwölf Orten, von denen jeder einen ganz eigenen Charakter besitzt. Beginnen wir ganz im Norden mit List: Der einst sehr beschauliche, nördlichste Ort Deutschlands ist zu einem lebendigen Touristenzentrum geworden, seit die letzten Bundeswehreinheiten im Jahr 2007 die Insel verließen. Früher geprägt durch die Marineversorgungsschule, ist List heute ein pulsierender Hafenort mit regelmäßigen Fährverbindungen nach Dänemark, tollen Einkaufsmöglichkeiten in den neu errichteten Hallen im skandinavischen Stil, einer vielfältigen Gastronomie und dem erst jüngst errichteten Arosa-Hotel. Es bietet dem Gast exklusive Wellnessmöglichkeiten vom Feinsten bietet. Auch das Erlebniszentrum Naturgewalten ist ein Highlight Lists und lohnt den Besuch vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Spielerisch und interaktiv wird den interessierten Besuchern hier Wissenswertes über Ebbe und Flut, Wetterbedingungen sowie Flora und Fauna der Nordseeküste nahegebracht.

Fährt man von List zur Westseite der Insel und bewegt sich dann weiter in Richtung Süden, trifft man auf den ruhigeren Touristenort Wenningstedt, der zahlreiche gute Hotels, Ferienwohnungen sowie gediegene Restaurants zu bieten hat. Ein Ort für Erholungssuchende, die wegen der guten Luft und der Wellnessangebote auf die Insel kommen und abends gern ein Bier oder ein gutes Glas Wein in einer gemütlichen Kneipe trinken. Wer Discos und Clubs sucht, ist hier an der falschen Adresse und muss sich weiter in Richtung Süden nach Westerland begeben.

Westerland ist eine kleine Stadt – das Zentrum der Insel und gewissermaßen ihre “Metropole”. Hier findet man nicht nur Verwaltungsbehörden, Ärzte, Apotheken, Banken und alle erdenklichen Einkaufsmöglichkeiten, hier ist auch rund um die Uhr Trubel und Party angesagt. Vom kleinen, trendigen Club über große Diskotheken oder Tanzcafés für die ältere Generation findet man hier alles, was Ausgehfreudige suchen. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des Nordsee-Wellenbades “Sylter Welle”. Ausreichende und gute Unterkünfte auf Sylt, respektive Westerland sind selbstverständlich vorhanden.

Ruhiger geht es wiederum in den kleineren Orten Rantum und Hörnum zu. Rantum ist vor allem für seine gute Jugendherberge bekannt, die auch bei Familien in den letzten Jahren mehr und mehr Anklang findet. Wer eine günstige und unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit oder FeWo auf Sylt sucht, der ist hier gut aufgehoben, ebenso wie in den zahlreichen kleinen Familienpensionen, die den Ort Hörnum im Süden Sylts kennzeichnen.

Auf der Ostseite der Insel liegen die traditionsreichen und geschichtsträchtigen Orte Keitum, Morsum und Archsum. In Keitum lebten einst die Sylter Kapitäne und noch heute kann man ihre Wohnhäuser im typisch friesischen Stil bewundern: mit Reetdach, herrlichen Fliesen, Kachelöfen und “Peseln”, den charakteristischen, in die Wände eingebauten Bettstätten. In den Museen Keitums kommen also auch kulturgeschichtlich Interessierte auf ihre Kosten.

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Wie im gestrigen Post angekündigt, will ich hier nun wieder öfters bloggen.

So sitze ich gerade am Flughafen in Zürich (ZHR) und warte auf meinen Anschlussflug nach London (London City Airport – LCY).
Ich kann erfreut feststellen, dass sich die zusätzlichen Ausgaben gegen einen Billigflug und für einen Direktflug mit Swiss Air definitiv gelohnt haben.

Der erste Flugteil wurde mit einer Avro RJ85/100 zurückgelegt und mit dem mittigen Sitzplatz 11B kann man sich natürlich in keinsterweise auch im Paket Economy beklagen. Es gab in der ersten 35 Flugminuten sowohl Getränk als auch Knabberei, daher perfekt für den zweiten Start.

Auch hier in Zürich klappt alles wunderbar und jetzt geht es in einer baugleiche Maschine wieder nach London.

Alles in allem kann ich Swiss Air nur empfehlen, schließlich gibt es auch eine Menge Meilen für Miles & More dazu ;-)

Festzuhalten bleibt:

  • Bahn doof – verspätet und das mit Verlass
  • Flug optimal – perfektes Timing und wie geplant

In diesem Sinne: beste Grüße aus London




 

Usedom, die zweitgrößte deutsche Ostseeinsel, bietet ihren Besuchern ein facettenreiches Bild. Die 40 Kilometer lange Insel im Mündungsgebiet der Oder verfügt über kilometerlange, feinsandige Strände, schmucke Seebäder und eine abwechslungsreiche Binnenküste. Bereits in den 1920er Jahren galt Usedom als die “Badewanne Berlins”. Noch heute sind die Strände Usedoms die größte Attraktion der Insel. Das Usedom zu den sonnenreichsten Regionen in Deutschland zählt ist ein weiteres Plus für einen rundum gelungenen Badeurlaub. Das Hinterland der seenreichen Insel beeindruckt, zwischen Reetdachhäusern und Windmühlen, mit maritimen Charme und ist ein Domizil für Wanderer und Radler. Zahlreiche Galerien und Museen öffnen auf Usedom ihre Pforten und bewahren das kulturelle Erbe der Insel. Der östliche Teil der Insel zählt seit 1945 zum polnischen Staatsgebiet. Die Einkaufsstadt Swinemünde ist zu Fuß oder per Boot auf kurzen Wegen zu erreichen.

Touristen finden auf Usedom Übernachtungsmöglichkeiten aller Geschmäcker und Kategorien. Die Palette reicht von der gemütlichen, familiengeführten Pension über das Ferienhaus auf Usedom hinter den Dünen bis hin zum noblen Aparthotel oder dem urigen Naturcampingplatz. Die Insel ist über zwei Klappbrücken, unweit von Wolgast und Anklam, mit dem Festland verbunden. Eine Inselbahn verkehrt täglich zwischen Peenemünde und Zinnowitz, sowie zwischen Ahlbeck und Wolgast.

Von Anklam kommend gelangen Touristen nach Usedom, der ältesten Siedlung auf der Insel. Ein Relikt vergangener Tage ist das Anklamer Tor, welches ein Heimatmuseum beherbergt. Über die Flora und Fauna der Insel kann man sich im Naturparkzentrum informieren. Auf dem Schlossberg erinnert ein Kreuz an die Christianisierung der Insel durch Bischof Otto von Bamberg.

Im Osten Usedoms befindet sich Heringsdorf, der bekannteste Touristenort der Insel. Blickfang am weiten Sandstrand ist die längste Seebrücke Kontinentaleuropas, welche 508 Meter in die Ostsee ragt. In Heringsdorf lag die Wiege des Ostsee-Tourismus. Bereits 1825 tummelten sich erste Badegäste in den Fluten der Ostsee. Verspielte Villen der Bäderarchitektur säumen die Straßen und bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten. Heringsdorf galt seit jeher als Künstlerdomizil. So erinnert in der “Villa Irmgard” eine Ausstellung an den Schriftsteller Maxim Gorki. In der Villa Oppenheim werden Besucher auf die Spuren des Malers Lyonel Feininger stoßen.

Auch Ahlbeck zählt zu den Kaiserbädern und Publikumsmagneten auf Usedom. Das Wahrzeichen der Insel schlechthin ist die 1898 erbaute, von Türmchen bekrönte Seebrücke, welche durch Loriots Kino-Klassiker “Papa ante Portas” weithin bekannt wurde. Von der Seebrücke starten täglich Ausflugsboote in das benachbarte Polen. Verdunkeln Wolken den Strand Ahlbecks, sorgt die Ostseetherme für ungetrübten Badespaß. Das Leben am Meer in früheren Zeiten beleuchtet eine Ausstellung in der Heimatstube.

Ein erholsamer Urlaub lässt sich in Bansin verbringen. Am bis zu 50 Meter breiten Strand findet man garantiert ein ruhiges Plätzchen. Geschmackvolle Unterkünfte befinden sich in den schmucken Bauten aus der Kaiserzeit entlang der Bergstraße. Kontraste setzt das Tropenhaus, wo Affen und Schlangen bestaunt werden können. Natur pur erwartet Besucher am idyllischen Schloonsee.

Koserow trägt den Beinamen “Bernsteinbad” und befindet sich an der schmalsten Stelle der Insel. Ins Auge fallen die Salzhütten, welche einst zur Konservierung von Fisch dienten. Heute kann man in den kleinen Fachwerkhäuschen leckeren Ostseefisch verspeisen, Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstehen oder den Bund fürs Leben schließen. Ein Kleinod der ganz anderen Art schuf sich der Maler Otto-Niemeyer-Holstein in einem ausgedienten S-Bahn-Waggon. Heute ist Lüttenort ein Eldorado für Kunstbegeisterte. Ausstellungen und Workshops erinnern an den Ostseemaler und Naturliebhaber.

Trockenen Fußes ins Meer abtauchen kann man in Zinnowitz. Die Tauchgondel an der Seebrücke hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Mehr als 1.000 Besucher finden auf der Ostseebühne Platz. Gut besucht ist die Anlage, wenn jährlich die Vineta-Festspiele an das Atlantis der Ostsee erinnern.

Bis 1989 galt Peenemünde als militärisches Sperrgebiet. Heute gibt ein Freilichtmuseum Einblicke in die Raketenversuchsanstalt Wernher von Brauns. Mitmachen, Anfassen und Ausprobieren erwünscht sind in der Erlebnisausstellung “Phänomenta” Während eines Rundfluges können Urlauber die Schönheit Usedoms aus der Vogelperspektive erleben.
Andere deutsche Inseln kennenlernen?
Hier finden Sie die passenden Ferienwohnungen in Westerland auf Sylt.

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Die Garden Route erschließt die Südküste Südafrikas für den Tourismus und zählt zu den schönsten Ferienstraßen der Welt. Auf 750 Kilometern verläuft die malerische Panoramastraße entlang der Küste des Indischen Ozeans und garantiert herrliche Ausblicke auf die faszinierende Landschaft Südafrikas. Erste Siedler gaben dem romantischen Streckenabschnitt seinen Namen und glaubten wohl, ein Stück vom Paradies vor Augen zu haben. Dem gibt man auch Jahrhunderte später gern Recht, wenn man zwischen den Weiten des Meeres, imposanten Bergketten und idyllischen Ortschaften der ganzen Faszination der Garden Route erliegt.

Etwa 1,5 Autostunden trennen Südafrikas Touristen-Mekka Kapstadt vom malerischen Städtchen Hermanus, wo die Garden Route ihren Anfang nimmt. Einst gingen hier Wale ins Netz. Heute ziehen die majestätischen Tiere vor den Augen staunender Touristen ihren Nachwuchs groß und finden jedes Jahr aufs Neue ihren Weg von der Antarktis zurück nach Hermanus. Eindrucksvolle Ausblicke auf dieses Naturschauspiel eröffnet der Cliff-Walk. Südafrika in Feierlaune erleben Touristen beim traditionellen Wal-Festival im Oktober.

Als geschichtsträchtigster Ort entlang der Garden Route gilt Mossel-Bay. Hier trafen Seefahrer aus Europa im 15. Jahrhundert auf die afrikanischen Ureinwohner. Die historische Altstadt lohnt es, auf den interessanten Themenwegen zu erkunden. Ein Lächeln auf den Lippen haben Touristen, wenn sie das erste Postamt Südafrikas besichtigen. Der Post Office Tree, ein Stiefel, welcher an einem Milkwood Baum befestigt ist, besiegelte im 16. Jahrhundert die Postbeförderung in Südafrika.

Historischen Charme verkörpert auch Swellendamm. So finden Touristen hier zahlreiche Bauten im holländischen Stil, wie das Drostdy Gebäude, welches einst als Gefängnis fungierte. Aktivurlauber schätzen eine Kanufahrt auf dem Breede River oder verbessern auf dem Golfplatz ihr Handicap. Auf Safari gehen können Besucher im Bontebok Nationalpark.

Einst war die Halbwüste Karoo von Straußenfarmen übersät. Von der erfolgreichen Geschäftstätigkeit künden die stolzen Federpaläste. Der Tradition Folge leisten heute zwei Straußenfarmen, welche als Publikumsmagneten an der Garden Route gelten. Hier erfahren Touristen nicht nur Interessantes über die Tiere, sondern können sich auch als Reiter versuchen oder bei spannenden Straußenrennen zuschauen.

Knysna gilt als der wohl idyllischste Ort entlang des Streckenverlaufs. Die Lagune wird von den Knysna Heads beherrscht. Die Felsenklippen bieten gigantische Ausblicke auf das tosende Meer und die wildromantische Landschaft. Knysna ist ein beliebter Touristenort, welchem nachgesagt wird, die besten Austern Südafrikas zu servieren.

Als Juwel an der Garden Route lässt sich Plettenberg Bay beschreiben. Sonne satt und die schönsten Strände Südafrikas ziehen Besucher aus aller Welt magisch an. Das Seebad wird, auf Grund seiner flach abfallenden Strände, besonders von Familien mit Kindern geschätzt. Wunderschöne Klippenwanderungen lassen sich auf der Halbinsel Robberg unternehmen.

In Port Elisabeth findet die Garden Route ihren Abschluss. Der gemütliche Ferienort an der Algoa Bay trägt Beinamen wie die freundliche oder die windige Stadt. Turbulenter Mittelpunkt Port Elisabeths ist der drittgrößte Hafen Südafrikas. Einen schönen Rundblick bietet der Aussichtsturm Campanile. Um die 1885 erbaute City Hall wechseln auf dem Trödelmarkt zahlreiche Sammlerstücke und Unikate ihre Besitzer. Eine Ausstellung beleuchtet den Naturraum Ozean. An den Strandabschnitten Humewood und Hobie lässt es sich herrlich relaxen und man findet Gelegenheit, die unvergesslichen Eindrücke einer Tour entlang der Garden Route auf sich wirken zu lassen.

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Hilfe und Tipps zum Thema Auswandern nach Südafrika finden Sie hier. Unverschuldet in Geldnot gelangt, der Traum der Garden Route soll jedoch nicht scheitern? Autoleasing ohne Schufa.




 

Der letzte Beitrag in diesem Blog ist ja nun auch fast zwei Jahr und war dieser hier.
Aus dem Grund habe ich mich entschlossen hier wieder aktiver zu bloggen.

Die Richtung geht nun etwas vom wissenschaftlichen Thema zu Vulkanen aus Italien und Hawaii weg zu meinen Erfahrungen in Sachen Reise und gerade auch Flieger und Fluggesellschaften, da es hier das meiste zu erzählen gibt, wenn man oft unterwegs ist.

So war ich Anfang September 2010 auf einer Konferenz in Paris eingeladen und mit meiner Kollegin bin ich ab dem Flughafen in Nürnberg mit Air France geflogen. Die Buchung erfolgt für den Arbeitgeber aus einem Reisebüro, da wir online Probleme haben, die Spesen entsprechend einzureichen und abzurechnen.
Aber das war ansich kein Problem und so konnten wir eben direkt von Nürnberg nach Paris fliegen.
Für Air France flog eine Tochtergesellschaft beziehungsweise wurden deren Flugzeuge benutzt und so war es doch eher abenteuerlich mit einem knapp 68-Sitze-Flugzeug zu fliegen.

Aber wir sind jeweils wohlbehalten und sicher und vor allem ohne Verzögerung angekommen.
Das lobe ich mir und war nun mein kurzer Bericht über den Ausflug nach Paris.

ABER worüber ich hier eigentlich ranten wollte sind Billigflieger.
Einerseits zocken selbige ganz schön bei der Bestellung online ab, andererseits sind sie trotzdem nicht so wirklich günstig.
Denn auch wenn ein Flug nur 20 € kostet, muss man normalerweise doch erhebliche Anreisewege in Kauf nehmen oder landet irgendwo in der Pampa.
So geht es morgen mit mir zum Beispiel nach London, genauer zum London City Airport, da ich genau in diese Gegend zu einer Expo muss.
Da bringt es natürlich nichts, wenn ich mit einem der billigen Fluggesellschaften von München-Memmingen nach London Stanstedt fliege und dann quer durch ganz London tingeln muss, bis ich am gewünschten Ziel bin.
Klar, es gibt Ausnahmen und auch richtig gute Billigflieger aber es ist nicht eben jede Fluggesellschaft wie die andere.

Um also die innerstädtische Reise morgen zu vermeiden fliege ich wieder direkt von Nürnberg nach London City Airport aber eben mit einem Flug der 4x soviel kostet, dafür aber direkt geht.

Weiteres gibt es dann im Laufe der Woche, hoffenltich schaffe ich es auch noch ein paar Fotos zu machen.

Stay tuned!