Fußballfans, die gerne zu Auswärtsspielen ihrer Mannschaft fahren, kennen das Problem: Man fährt hin, geht ins Stadion und fährt wieder nach Hause. Dabei sieht man nicht viel von der Stadt, obwohl es sich anbieten würde. Meist ist es aus finanziellen wie zeitlichen Gründen auch gar nicht anders möglich, da z. B. am nächsten Tag wieder die Arbeit ansteht oder keine Hotelbetten mehr frei sind. Doch ab und zu kann man bei kluger Planung durchaus ein entspanntes Wochenende mit Stadionatmosphäre verbinden – ob mit den Fußballkumpels oder der Familie.
Die Planung
Eine Fahrt zu einem Spiel vom VfL Bochum, Borussia Dortmund, MSV Duisburg oder auch Schalke 04 bietet sich an, wenn man besonders viel sehen will. Denn diese Städte im Ruhrgebiet liegen teilweise nur einen Katzensprung voneinander entfernt. Auch wenn das Image anders lautet, so gibt es neben Industrieruinen auch viele kulturelle Einrichtungen im Ruhrpott zu sehen. Natürlich ist dort besonders derjenige gut aufgehoben, der sich für Industriegeschichte interessiert. Interessante Orte sind aber natürlich in der gesamten Republik zu finden, ob München, Hamburg, Rostock oder Kaiserslautern.
Nach einem Check im Internet nach Sehenswürdigkeiten und Öffnungszeiten sollte man sich zuerst das Ticket für das Fußballspiel sichern. Das geht direkt beim Verein, oder aber man kauft seine Bundesliga Tickets beim Online-Tickethändler. Danach sollte man sich nach Übernachtungsmöglichkeiten erkunden. Oftmals gibt es bei frühzeitiger Buchung sehr günstige Zimmer zu ergattern, die kaum teurer als die Eintrittskarte sind. Eine Buchung über das Internet ist auch hier meist die günstigste Variante.
Andere Events mitnehmen
Wer nicht nur das Spiel, die Stadt, Museen und die Natur bewundern will, kann über diverse Veranstaltungsportale im Netz auch andere Events vor oder nach dem Spiel besuchen. Ein Konzert, eine Lesung, Theater, Oper – vor allem in den großen Städten ist am Wochenende immer etwas los. Auch ein Besuch in einem besonderen Kino (z. B. 3D-Kino) ist nicht zu verachten. Die Tickets dafür kann man ebenfalls frühzeitig im Internet bestellen.
Bleibt noch die Fahrt. Deutschlands Profi-Mannschaften verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet. So nehmen Auswärtsfahrer schon einmal 800 Kilometer (einfache Fahrt) auf sich, um ihre Mannschaft anzufeuern. Bei einem entspannten Wochenende mit Stadionbesuch empfiehlt sich bei solchen Entfernungen eher das Benutzen der Deutschen Bahn. Auch preislich ist die Bahn oftmals günstiger, als den Tank des Autos mehrere Male leerzufahren. Gerade Angebote wie das Wochenend- oder Queer-durchs-Land-Ticket bieten preisgünstiges Bahnfahren. Falls das Fußballspiel am Sonntag stattfindet, kann man Freitag losfahren und auch Zwischenstation in einer anderen Stadt machen – bei einer guten Konstellation kann man auf diese Art auch mehrere Spiele besuchen.
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